Qualitätsaktie Kerry Group gibt ein rundes Bild ab

Mit einem Fokus beim Investieren auf Qualitätsaktien konnte man in den vergangenen Jahren als Anleger nicht viel falsch machen. Das bestätigt auch die bisherige Zwischenbilanz unseres regelbasierten Depotkonzepts mit dem Namen High Quality Stocks Europe. Denn dieses kommt seit Start im Magazin am 03.04.2018 auf ein Plus von 21,73 %. Das entspricht immerhin einer Outperformance gegenüber dem DAX von 16,47 %-punkten.

Laut Regelwerk haben dieses Ergebnis Aktien möglich gemacht, die bei den folgenden Auswahlkriterien gut abschneiden: Profitabilität (unter anderem hohe durchschnittliche Nettogewinnmarge, geringe Volatilität der Nettogewinnmarge), Rentabilität (hohe durchschnittliche Eigen- und Gesamtkapitalrendite), stabiles Wachstum (hohes Gewinn- und Umsatzwachstum in Relation zur Volatilität des Wachstums), geringer Verschuldungsgrad und niedrige Renditevolatilität der Wochenrenditen (über die letzten 3 Jahre) und der Tagesrenditen (über das letzte Jahr).

Platz 8 in der Rangliste

Auf dem achten Platz in der zugehörigen Rangliste sind die Aktien von Kerry Group PLC (ISIN: IE0004906560, 105,90 EUR) zu finden. Damit steigen die Chancen, dass dieser Wert demnächst irgendwann die Aufnahme in das zehnköpfige Musterdepot schaffen kann.

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Unsere Datenbank spuckt für diesen Titel beim der Volatilität 0,88 von 1,00 Punkten aus, bei der Rentabilität beträgt der Wert hohe 0,95, beim stabilen Wachstum 0,79, bei der Kapitaleffizienz 0,85 und bei der Sicherheit 0,57, womit es beim letztgenannten Punkt noch das meiste Verbesserungspotenzial gibt.

Was die Performance anbelangt, kann dieser Titel von Januar 2009 bis September 2019 einen Anstieg von 12,97 EUR auf 111,40 EUR vorweisen. Daraus ergibt sich ein überzeugender langfristiger charttechnischer Aufwärtstrend. Beim aktuellen Stand ist allerdings zu konstatieren, dass die Notiz seit Mitte Mai letztlich nicht mehr vorwärtsgekommen ist.

Anbieter von Nahrungsmittelzusatzstoffe und Aromen

Hinter dem Namen Kerry Group steckt eine Unternehmensgruppe, die in der Herstellung von Nahrungsmitteln und Nahrungsmittelzusatzstoffen international tätig ist. Die Geschäftstätigkeiten des Konzerns sind in die Kernbereiche Aromen und Zutaten und Lebensmittel für Verbraucher gegliedert. Die Division Aromen und Zutaten ist für die Entwicklung und Herstellung von Nahrungsmittelzusatzstoffen für große Lebensmittelkonzerne und Nahrungsmittelhersteller zuständig. Bei Aromen und Nahrungsmittelzusatzstoffen ist man weltweit einer der führenden Konzerne.

Das dritte Segment Lebensmittel vermarktet die unter Eigenmarken hergestellten Produkte an Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte in Irland und Großbritannien. Angeboten werden Milch- und Fleischprodukte, gekühlte und tiefgekühlte Fertiggerichte wie auch Delikatessen. Verkauft werden die Erzeugnisse in mehr als 140 Ländern weltweit. Allerdings bilden der britische und der irische Markt das Zentrum. Kerry verfügt über 36 Markennamen. Einer davon ist der Firmenname. Die anderen sind zum Beispiel Dairygold, Richmond, Roscrea und Cheestrings. Die nachfolgende Grafik zeigt neben den Marken-Logos auch die Namen der wichtigsten Kunden.

Überblick zu den Marken und Kunden

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Quelle: Kerry Group

Mit einem weltweiten Netzwerk bestehend aus Niederlassungen und Verkaufsorganisationen, Forschungs- und Entwicklungszentren und über 100 Produktionsstätten bietet die Kerry Group über 15.000 unterschiedliche Produkte an. Die Gesellschaft wurde 1972 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Tralee, Irland. Die deutsche Vertretung befindet sich in Kleinheubach in Unterfranken. In 25 Ländern werden Fertigungsstätten und in zwanzig Staaten Vertriebsniederlassungen unterhalten.

Sehr starke Langfristbilanz

Die Gesellschaft verfügt nach Einschätzung der Analysten beim US-Finanzdienstleister Morningstar über einen breiten wirtschaftlichen Schutzgraben. Das ist ein wichtiger Vorteil beim Kampf mit den Konkurrenten um Marktanteile. Das Unternehmen selbst verweist als Stärken auf die starke technologische Position, die starke Marktstellung, sowie das auch weiterhin vorhandene Wachstumspotenzial. Außerdem hält man sich zu Gute, dass man in der Vergangenheit die eigene Leistungsfähigkeit bereits unter Beweis gestellt habe.

In der Tat fällt die Geschäftsentwicklung sehr überzeugend aus, wie die nachfolgenden Schaubilder zeigen. Demnach ergibt sich beim Umsatz von 1986 bis 2018 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 10%, mit dem angepassten Gewinn je Aktie ging es gleichzeitig im Schnitt um 13 % p.a. nach oben und die Dividende je Aktie kletterte im genannten Zeitraum sogar um durchschnittlich 17 % p.a.

Die Geschäftsentwicklung von 1986 bis 2018 in der Übersicht

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Quelle: Kerry Group

Nicht unerwähnt sollte bei der Würdigung des Erreichten auch ein in den vergangenen Jahren spürbare gesunkener Verschuldungsgrad sowie eine im Gegenzug gestiegene Eigenkapitalquote.

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Quelle: Morningstar, https://aktien-mag.de

Doch damit nicht genug. Geht es nach den Verantwortlichen in dem Unternehmen, dann soll die Erfolgsgeschichte eine Fortsetzung finden. Die Geschäftsziele sind jedenfalls klar formuliert und sehen bis zum Jahr 2022 eine Verbesserung des angepassten Gewinns je Aktie von im Schnitt 10 % p.a. vor. Die Verzinsung des durchschnittlich eingesetzten Kapitals soll sich außerdem auf mehr als 12 % belaufen, wie die nachfolgende Übersicht zu den Geschäftszielen zeigt.

Die Geschäftsziele bis 2022 im Überblick

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Quelle: Kerry Group

Erfolgsreiches erstes Halbjahr

Im ersten Halbjahr 2019 befand sich der Konsumgüterhersteller bei der Zielerreichung auf einem guten Weg. Denn das bereinigte Ergebnis vor Steuern stieg von 291,3 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum auf 331,1 Mio. EUR. Der Umsatz erhöhte sich gleichzeitig um 10,1 % auf 3,6 Mrd. EUR. Auf der erreichten Basis zeigte man sich etwas zuversichtlicher als bisher und bei der Zwischendividende beschloss man eine Anhebung von 11,9 % auf 23,5 Cent pro Aktie.

Was die Dividende angeht, veranschlagt der Analystenkonsens die Zahlung für 2019 auf insgesamt 0,77 EUR. Für die Geschäftsjahre 2020 und 2021 sollen dann 0,86 EUR bzw. 0,96 EUR je Anteilsschein herausspringen. Beim Gewinn je Aktie kalkuliert man im Schnitt von 2018 bis 2022 mit einer Verbesserung von 3,51 EUR auf 5,34 EUR. Die KGV-Bewertung ist damit durchaus ambitioniert, ist aber als Lohn für die sehr konstant nach oben weisende Geschäftsentwicklung zu verstehen.

Profiteur des Aufschwungs bei gesunden Lebensmitteln

Die Credit Suisse erinnert außerdem daran, dass eine verstärkte Nachfrage nach gesunden, nachhaltig hergestellten Nahrungsmitteln zu registrieren ist und es sich dabei um einen anhaltenden Megatrend handeln dürfte. Ganz allgemein forderten Verbraucher die klare Kennzeichnung, das sogenannte «Clean Labeling», von Lebensmitteln mit einem geringen Anteil von Zucker und Zusatzstoffen und einem hohen Proteinanteil. Traditionelle Lebensmittelunternehmen mussten deshalb in Innovation reinvestieren, um Marktanteilsverluste aufzufangen. Hersteller von Nahrungsmittelinhaltsstoffen brächten den Lebensmittelherstellern innovative Lösungen und seien gut aufgestellt, um von diesem Trend zu profitieren.

In diesem Zusammenhang biete die von den Credit Suisse-Analysten mit einem Kursziel von 119,00 Euro ausgestattete Kerry Group ein attraktives organisches Wachstum, da es alle Nahrungsmittelhersteller, von kleinen Start-ups bis hin zu Großkonzernen, beliefere. Der führende Lieferant von Spezialitäten-Inhaltsstoffen habe einen Marktanteil von 8 % in einer fragmentierten Industrie. Die Akteure auf dem Markt der Inhaltsstoffe stünden für einen kleinen Anteil der Kosten des Endprodukts, spielten aber eine entscheidende Rolle bei Geschmack, Erscheinungsbild und Funktionalität. Kerry differenziere sich durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Herstellern zur Beschleunigung der Marktreife. Auch eine Reduzierung der Kosten dürfte sich als unterstützend erweisen.

Tägliche DAX-Analyse zum 22.10.2019: Rallybewegung visiert neues 52 Wochenhoch an

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 22.10.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 12.782 Punkte). Unsere Einschätzung:

  • Letztes  52 Wochenhoch wurde am Donnerstag getriggert
  • Neuer Trendschub wurde eingeleitet
  • Slow Stochastik weist Divergenz durch Verkaufssignal aus
  • Long mit Zielzone bei 12.819 Punkten (Widerstand 1)
  • Vorschlag für ein LONG-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF1TSU)

DAX-Analyse zum 22. Oktober 2019 per Video

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Annäherung an Hürde bei 12.819 Punkten
Am Montag haben die Marktteilnehmer weiterhin Zuversicht im unsicheren Brexit-Konflikt bewiesen. Sie haben den DAX nach einer um +0,1% stärkeren Handelseröffnung bis zum Handelsende auf +0,9% und damit in greifbare Nähe zum 52 Wochenhoch geführt. Heute dürfte die Aufwärtsbewegung genau auf dieses am 17. Oktober bei 12.819 Punkten (Widerstand 1) markierte Hoch zusteuern. Ein Breakout über diese charttechnische Distributionszone wäre bullisch zu bewerten und könnte Anschlusskäufe von Trendfolgern nach sich ziehen. Die Kursanstiege würden gleichzeitig auch dafür sorgen, dass die Signallinien in der Slow Stochastik wieder steigen. Noch weist der Oszillator zwar ein divergierendes Verkaufssignal aus, doch sobald die grüne Signallinie die rote Linie von unten nach oben durchkreuzt, würde ein neues Kaufsignal generiert werden. Die zweite markante Hürde liegt nach dem Breakout auf ein neues Jahreshoch bei 12.890 Punkten (Widerstand 2). An diesem Kursniveau liegt ein Verlaufshoch vom 27. Juli 2018. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,3% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 12.504 Punkte (Unterstützung 2) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Doji markiert Ausgangsbasis für Trendschub

Der deutsche Leitindex hat am Freitag einen Doji ausgebildet, welcher die Unschlüssigkeit der Marktteilnehmer über die weitere Kursentwicklung andeutete. Diese Unschlüssigkeit konnte am gestrigen Montag bullisch aufgelöst werden, als der DAX einen neuen Trendschub im Chartbild etablieren konnte. Die bereits um +0,1% höhere Handelseröffnung ein bullisches Indiz, weil der Eröffnungskurs über dem Schlusskurs des Vortages lag. Bis zum Handelsende konnte dann ein Tagesplus von +0,9% angesammelt werden. Der Schlusskurs lag im oberen Drittel der Tageskerze, was die Aufwärtsbewegung noch einmal verstärken könnte. Charttechnisch wird die Kursentwicklung derzeit nur durch das divergierende Verkaufssignal in der Slow Stochastik belastet. Sollte die Aufwärtsbewegung allerdings fortgesetzt werden, dürfte der Oszillator noch in den nächsten Handelstagen ein neues Kaufsignal generieren.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 68%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Der erste Zielbereich des laufenden Aufwärtstrends befindet sich am 52 Wochenhoch, welches in der vergangenen Woche bei 12.819 Punkten (Widerstand 1) markiert wurde. Sobald die Bullen dieses Kursniveau nach oben durchstoßen, dürfte die Wellenbewegung auf die Distributionszone bei 12.890 Punkten (Widerstand 2) zusteuern. Diese Kursmarke wurde zuletzt in dem Abwärtstrend von 2018 am 27. Juli 2018 berührt. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 11.037,91 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TSU)* mit einem Basispreis von 11.037,91 Punkten. Der Hebel liegt am 22.10.2019 um 07:15 Uhr bei 7,37. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.504 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Lokale Topbildung in Vorbereitung

Am Montag konnte der DAX einen weiteren Aufwärtsschub starten, welcher allerdings noch nicht in einem Breakout auf ein neues 52 Wochenhoch gemündet ist. Wenn es den Bären gelingen sollte, die Kursentwicklung nachhaltig von einem Breakout auf neue Hochs abzuhalten, dann könnte sich der Verkaufsdruck in den kommenden Handelstagen sukzessive erhöhen. Eine charttechnische Bestätigung für die angespannte Situation wird durch das intakte Verkaufssignal in der Slow Stochastik geliefert. Die Signallinien des Oszillators notieren zudem noch bei Werten zwischen 85 bis 90, wodurch eine überkaufte Situation ausgewiesen wird.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 43%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Sobald der Verkaufsdruck ausgeweitet wird, liegt das erste Support-Level am Tief vom 16. Oktober bei 12.603 Punkten (Unterstützung 1). Ein erster Test der Stabilität dieser Kursmarke konnte bereits am 18. Oktober erfolgreich bewiesen werden. Wenn ein neuer Kursrückgang allerdings zum Unterschreiten des Haltebereichs auf Tagesschlusskursbasis führt, könnte eine neue Abwärtswelle gestartet werden. In diesem Szenario dürfte Korrekturbewegung das Breakout-Niveau der letzten anderthalb Monate bei 12.504 Punkten (Unterstützung 2) ins Visier nehmen. Diese Kursmarke hat die Aufwärtsbewegung unter anderem am 13. September und 14. Oktober zurückgedrängt. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 14.251,8 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TT0)* mit einem Basispreis von 14.251,8 Punkten. Der Hebel liegt am 22.10.2019 um 07:15 Uhr bei 8,49. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Barriere bei 12.890 Punkten steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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Hinweis: Dies ist ein Werbebeitrag!

Chartanalyse Intuitiv Surgical: Der Hersteller von Roboter-Operationssystemen überzeugt mit starken Zahlen!

Hallo Trader,

heute möchte ich euch auf die Aktie von Intuitiv Surgical aufmerksam machen. Intuitive Surgical ist ein US-amerikanisches Medizintechnikunternehmen. Der Konzern gehört zu den führenden Anbietern von Robotersystemen, die innerhalb der minimal invasiven Chirurgie eingesetzt werden. Das Kernprodukt des Unternehmens stellt das „da Vinci-System“ dar. Das robotergestützte Operationssystem wird bei Eingriffen im Thoraxbereich, am Herzen oder auch in der Urologie und Gynäkologie verwendet. Das „da Vinci-System“ bietet dem Benutzer die Möglichkeit, selbst schwierige Eingriffe und Operationen mit einem geringen Einschnitt in das Gewebe noch präziser durchführen zu können. 

Intuitiv Surgical hat über 5.000 „da Vinci-Systeme“ bei seinen Kunden im Einsatz. CEO Gary Guthard zeigte sich in einer Telefonkonferenz sehr optimistisch, was das weitere Wachstum angeht. Der Konzern befindet sich gerade in der ersten Phase der Markteinführung seiner „da Vinci SP- Modelle”. Diese sind kompakter gebaut, um auch in beengten Operationsräumen eingesetzt werden zu können. Seit das Unternehmen seinen Kunden auch Mietmodelle anbietet, können sich immer mehr Krankenhäuser die bis zu 2 Mio. USD teuren Systeme leisten. Die Leasingvereinbarungen generieren zuverlässige und wiederkehrende Einnahmen. Der Hersteller von Roboter-Chirugiesystemen investiert auch viel Geld in die Forschung und Entwicklung, um den Chirurgen neue Werkzeuge zur Verbesserung der Patientenergebnisse zur Verfügung stellen zu können. 

Intuitiv Surgical hat rund 560 laufende Operating-Leasingverträge, die jedes Quartal 27 Mio. USD Umsatz in die Kassen spülen. Über 70 Prozent steuern wiederkehrende Verkäufe von Instrumenten, Zubehör und Dienstleistungen zum Umsatz bei. Im dritten Quartal konnte das Medizin-Unternehmen den Umsatz um 23 Prozent auf 1,13 Mrd. USD zum Vorjahr steigern. Der Gewinn je Aktie stieg um 21 Prozent auf 3,43 USD zum Vorjahresquartal. Damit wurden die Konsensschätzungen der Analysten deutlich übertroffen. Laut Medtronic werden nur 2% aller chirurgischen Eingriffe mit robotischen Chirurgiesystemen durchgeführt. In den USA beläuft sich der Anteil bereits auf 10%, somit sollte an den internationalen Märkten noch genügend Wachstumspotential vorhanden sein. Die Bevölkerung wächst und wird immer älter, dies wird auch zu mehr Eingriffen mit Robotik-Chirurgiesystemen führen.

Sehen wir uns nun den Tageschart von Intuitiv Surgical (ISRG) an:

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Die Aktie befindet sich im längerfristigen Aufwärtstrend. Nach einer rund einjährigen Korrekturphase über die Zeitachse, eröffnete die Aktie letzten Freitag, nach der Veröffentlichung der Q3-Zahlen, mit einem GAP-UP. Der Widerstandsbereich bei 549,- USD wurde überwunden. Der Ausbruch erfolgte unter hohem Volumen. Das Allzeithoch bei rund 589,- USD befindet sich in greifbarer Nähe. Damit ich sofort informiert werde, wenn die Aktie weiter nach oben will, lege ich mir bei ca. 570,- USD einen Alarm direkt in den Chart. 

Das TraderFox System informiert mich zuverlässig in Echtzeit per Push Notifications am Handy oder per E-Mail, wenn die Alarmlinie nach oben durchbrochen wird.

Liebe Trader, ich wünsche euch noch viele erfolgreiche Trades.

Bis zur nächsten spannenden Story,

Wolfgang Zussner

Tipp: Registriert euch kostenlos auf https://www.traderfox.de für das TraderFox Trading-Desk, um Kursalarme im Chart einzurichten und diese dann per Email oder per Push-Notification zu erhalten.

Diese 5 Bücher sollte jeder Börsianer gelesen haben!

Liebe Leser,

folgende 5 Bücher muss meiner Meinung nach jeder Börsianer gelesen haben. Die Bücher sind sowohl für Börsenneulinge als euch für fortgeschrittene Börsianer gleichermaßen interessant. Ich habe die Bücher über einen Amazon-Affiliate-Link verlinkt. Wenn Dir die Rubrik “Christina will wissen” bei Instagram gefällt, nutze gerne diesen Link.

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  3. Pim van Vliet und Jan de Koning: “High Returns from Low Risk.
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  4. Nassim Nicholas Taleb: “Narren des Zufalls: die verborgene Rolle des Glücks an den Finanzmärkten und im Rest des Lebens”.
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Liebe Grüße
Christina

Trader aufgepasst: Das sind die 12 deutschen Aktien mit den auffälligsten Short-Positionen

In der Berichterstattung tauchen immer wieder einmal Meldungen auf, welche bei bestehendem Kursdruck bei Einzelaktien die Schuld auf so genannte Shortpositionen schieben. Gemeint sind damit bekanntlich Positionen, die Anleger unter der Annahme eingehen, dass der geshortete Titel an Wert verlieren wird.

Tauchen Nachrichten über erhöhte Short-Positionen auf, kann das den Kurs einer Aktie zusätzlich unter Druck bringen. Gleichzeitig ist es aber natürlich auch so, dass bei guten Nachrichten von Seiten des betroffenen Unternehmens auch positiver Kursdruck von Short-Positionen ausgehen kann. Denn dann könnten Anleger gezwungen sein, ihre Short-Positionen einzudecken, damit für den Fall, dass die Kurse anders als geplant laufen, die Verluste nicht aus dem Ruder laufen zu lassen.

Kenntnisse über Short-Positionen zu haben kann daher für Investoren hilfreich sein. Die Analysten bei der Commerzbank erstellen einen Short-Position-Monitor, der auf den Daten des Markit Short Score basiert. Dieser ermittelt den prozentualen Anteil der leer verkauften Aktien gemessen an der Zahl aller ausstehenden Aktien bei einem bestimmten Titel.

Der Markit Short Score bewegt sich dabei zwischen Werten von 0 bis 5, wobei es die folgenden 5 Intervalle gibt: 020 %. Dabei bedeutet der Score 5, dass mehr als 20 % der ausstehenden Aktien geshortet sind.

In der aktuellen Version des Short-Position-Monitor stellt die Commerzbank unter den Mitgliedern aus dem DAX, dem MDAX und dem SDAX 12 Einzeltitel mit besonders auffälligen Short-Positionen heraus. Nachfolgend stellen wir diese Werte vor.

S&T AG

Als bereits hoch und als weiter steigend bezeichnet man die Short-Positionen bei S&T. Der Markit Short Score für diesen SDAX-Titel wird allgemein auf 3,00 beziffert und für die vergangenen 10 Tage auf 2,30. Wie es erläuternd heißt, könnte die Short-Position im Zusammenhang mit dem Aktienrückkaufprogramm stehen, das den Aktienkurs zuletzt phasenweise nach oben getrieben hat. Eine Rolle davon vermutlich auch die Übernahmeofferte des österreichische Sensorspezialisten für den deutschen Lichtkonzern Osram spielen.

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In der Liste jener Aktien mit einem hohen Markit Short Score sind die folgenden 9 Titel enthalten: Evotec, Osram Licht, ThyssenKrupp, Aixtron, Corestate, Heidelberger Druckmaschinen, Koenig & Bauer, Leoni und Zooplus.

Evotec

Bei Evotec beträgt der Score allgemein 3. Zu dem Biotech-Konzern heißt es von Seiten der Commerzbank, seit der Berichterstattung des Unternehmens zum zweiten Quartal seien die Short-Positionen erhöht worden, obwohl das Zahlenwerk gut ausgefallen sei und die Geschäftsprognose erhöht wurde. Womöglich hätten einige Investoren aber eine noch ambitioniertere Prognose erwartet. Darüber hinaus laufe im nächsten Jahr ein Joint Venture mit Sanofi, was den Umsatz belastet.

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Osram Licht

Ebenfalls auf einen Score von 3 kommt die Osram Licht AG. Die Short-Positionen hätten sich hier zuletzt im Zuge der von AMS angestrebten Übernahme und dem zwischenzeitlichen Rückgang des Aktienkurses etwas verringert. Die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Übernahme sollte gering sein und könnte den Aktienkurs weiter belasten, so das Urteil, Wobei es allerdings so ist, dass Bieter AMS am Freitag sein Übernahmeangebot in etwas abgewandelter Form erneuert hat.

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ThyssenKrupp

Auch beim Mischkonzern ThyssenKrupp ist der Short-Score auf 3,00 taxiert. Verwiesen wird auf starke operative Probleme des Stahlbereichs und bei der Strategie zur Schließung oder Veräußerung von Geschäftsbereichen abseits der Stahlaktivitäten.

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Aixtron

Bei Aixtron beträgt der Short-Score auch 3,00. Die Commerzbank stellt hier keine Vermutung darüber an, warum einige Investoren so pessimistisch sind. Es liegt aber auf der Hand, dass es bei einigen Marktteilnehmern Zweifel darüber gibt, ob sich die Geschäfte wie von dem Hersteller von LED-Produktionsanlagen erhofft nachhaltig beleben.

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Corestate Capital

Beim Immobilien-Investor Corestate Capital beträgt der Short-score auch 3,00. Hier hatten erst in der Vorwoche Meldungen einen Kurssturz verursacht, wonach der berüchtigte Leerverkäufer Muddy Waters, der früher mit Wetten gegen Ströer und Wirecard aufhorchen ließ) eine Leerverkaufsposition von 0,5 % aufgebaut hat. Laut Commerzbank versuchten Leerverkäufer hier nach wie vor, die aktuell negative Stimmung mit Blick auf den deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, die damit zu tun hat, dass in Berlin die Mietpreissteigerungen gedeckelt werden sollen. Wobei man wissen muss, dass die deutsche Hauptstadtr einer der Investitionsschwerpunkte von Corestate ist.

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Heidelberger Druckmaschinen / Koenig & Bauer

Der Short-Shore bei Koenig & Bauer und bei Heidelberger Druckmaschinen beträgt jeweils 3,00. Und die Commerzbank verweist in beiden Fällen darauf, dass das Geschäftsmodell dieser Druckmaschinen-Hersteller weiterhin von der Digitalisierung und dem Rückgang der Printprodukte bedroht sei.

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Leoni

Im Falle von Leoni beträgt der Short-Score sogar 4,00. Das bringt die Commerzbank dazu, daran zu erinnern, dass Leerverkäufer ganz offensichtlich nach bereits mehreren Gewinnwarnungen noch immer nicht an eine Verbesserung der Geschäftsentwicklung bei dem Automobilzulieferer glauben.

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Zooplus

Bei Zooplus ist der Short-Score mit 3,00 angegeben. Dazu führt die Commerzbank aus, dass das Umsatzwachstum des Spezialisten für Heimtierprodukte nach wie vor kostspielig sei. Leerverkäufer schienen von einem demnächst geringeren Wachstum auszugehen sowie von steigenden Kosten. Darüber hinaus sei der Wettbewerb nach wie vor hart.

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Fraport

Bei zwei Werten mit allgemein erhöhten Short-Scores waren in den vergangenen 10 Tagen steigende Scores zu registrieren. Der eine davon ist der Flughafenbetreiber Fraport. So sehen ist diese Entwicklung nach Vermutung der Commerzbank, dass Leerverkäufer offenbar von einem schwächeren globalen Wirtschaftswachstum ausgehen. Dies würde dann auch das Wachstum an den Flughäfen belasten. Darüber hinaus sei es zuletzt auch zu Insolvenzen mehrerer Fluggesellschaften und Reiseveranstalter gekommen, deren Kapazitäten kurzfristig nicht vollständig von anderen Anbietern absorbiert werden könnten.

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RIB Software

Ähnlich wie bei Fraport ist auch bei RIB Software der allgemeine Short-Score relativ hoch und auch der kurzfristige Trend bei den Leer-Positionen zeigt nach oben. Die Commerzbank unterstellt hier, dass es offensichtlich Marktteilnehmer gibt, welche die Chance auf eine Übernahme des Softwareanbietern im Bereich der Enterprise-Resource-Planning-Lösungen für das Bauwesen als gering einstufen. Übernahmespekulationen hätten zuletzt den Kurs dieses Titels mit nach oben getrieben.

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Neuer Chef soll bei Dividendenaktie Wells Fargo für frischen Wind sorgen

Unter dem Gesichtspunkt der Dividenden sind Aktien heute so attraktiv wie selten zuvor. Dies zeigt etwa ein Vergleich der Dividendenrenditen der Unternehmen des Euro Stoxx 50 Index mit den Renditen zehnjähriger Staatsanleihen der Eurozone oder von Unternehmensanleihen mit hoher Bonität. Derzeit werfen die Aktien der im Euro Stoxx50 notierten Großkonzerne deutlich höhere Erträge ab als deren langlaufende Anleihen, schreibt die Landesbank Baden-Württemberg in einer aktuellen Studie. Die relative Attraktivität hat sich nach dem Renditerutsch der vergangenen Monate weiter erhöht, heißt es weiter.

Gelohnt haben sich Investments in Dividendenaktien auch langfristig. Das bestätigt unter anderem unser regelbasiertes Depotkonzept Dividendenaktien USA. Denn dieses kommt laut Rückberechnung von 1999 bis 2019 auf ein Plus von im Schnitt 14,27 % p.a. Möglich gemacht haben dieses Ergebnis Aktien, die in Sachen Gewinnrendite sowie der 1- und 3-Jahresvolatilität gut abschneiden. Für die Berechnung der Gewinnrendite wird dabei
für jedes Unternehmen die Summe aus Dividendenausschüttungen und den Mittelaufwendungen für Aktienrückkäufe abzüglich der Erlöse aus Kapitalerhöhungen durch die aktuelle Marktkapitalisierung geteilt.

Platz 14 in der Rangliste

In der zugehörigen Rangliste befinden sich die Aktien von Wells Fargo & Co. (ISIN: US9497461015) auf dem 14. Platz. Damit hat es bisher zwar noch nicht für eine Aufnahme in das entsprechende Musterdepot gereicht, der Wert befindet sich unter den Dividendenaktien USA aber auf dem aufsteigenden Ast.

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Etwas berappelt hat sich zuletzt auch der Aktienkurs. Denn dieser hat sich zuletzt bei aktuell gültigen 49,97 USD zuletzt immerhin etwas vom Jahrestief von 43,38 USD gelöst, das vom 15. August stammt. Das Jahrestief war gleichzeitig gleichbedeutend mit dem tiefsten Stand seit Dezember 2013. Damit ist klar, dass sich der Titel in den vergangenen Jahren kursmäßig unter dem Strich sehr schwergetan hat. Das gilt erst recht dann, wenn man die Bilanz an dem noch am 26. Januar 2018 markierten Rekordhoch von 65,93 USD misst. Hoffnung macht aber, dass der Wert derzeit über dem nach dem Rekordhoch aufgebauten charttechnischen Abwärtstrend bewegt.

Zur Langfrist-Performance ist es noch wert zu ergänzen, dass die Aktien seit Ende 1984 ausgehend von einem damals gültigen Niveau bis zum genannten Datum des Rekordhochs ziemlich stetig nach oben gelaufen sind und die Erfolgsserie im Grunde genommen nur während der Finanzkrise rund um das Jahr 2008 wirklich nennenswert unterbrochen wurde.

In den USA tätige Geschäftsbank

Bei Wells Fargo handelt es sich um ein im klassischen Privat- und Geschäftskundengeschäft tätiges Kreditinstitut, das zusätzlich auch in der Vermögensverwaltung und der Altersvorsorge tätig ist. Das Serviceangebot der Tochtergesellschaften dieser diversifizierten Finanzholding umfasst neben dem Firmen- und Privatkundengeschäft, Hypothekenkredite, Finanzierungen, Leasing, Aktienhandel und Vermögensberatung, Versicherungen, Zahlungsverkehrsabwicklung und Provisionsdienstleistungen. Wells Fargo gehört zu den größten Anbietern von Finanzdienstleistungen in den USA und bedient rund jeden dritten Haushalt in den Vereinigten Staaten. Der größte Aktionär ist die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway von Investmentguru Warren Buffett.

Zum 31. Dezember 2018 beliefen sich die Vermögenswerte von WFC auf 1,9 Billionen USD, ein Rückgang um 57 Mrd. USD gegenüber dem 31. Dezember 2017. Die durchschnittlichen Gesamtkredite von 946 Mrd. USD gingen um 5,5 Mrd. USD zurück, hauptsächlich verbunden mit dem Abbau alter Konsumimmobilienportfolios sowie niedrigeren Autokrediten. Am Ende des Vorjahres betrug die Common Equity Tier 1 Ratio 11,7 %, gegenüber 12,0 % im vierten Quartal 2017, lag aber immer noch über dem regulatorischen Mindestziel von 10 %. Der materielle Buchwert pro Aktie der Bank betrug gleichzeitig 32,31 USD gegenüber 31,70 USD zum gleichen Zeitpunkt Ende 2017.

Skandalgeplagtes Institut

Nicht unerwähnt bleiben kann bei der Vorstellung des Instituts natürlich auch um einen 2016 bekannt gewordenen Skandal. Dabei ging es um die Eröffnung von Millionen Konten, deren Eigner gar nichts davon wussten. Das schadete dem Ruf der Bank massiv und bescherte ihr eine Vielzahl von regulatorischen Problemen. Seitdem tauchten so gut wie in jedem Geschäftsbereich andere Unregelmäßigkeiten auf, wie Dow Jones schreibt. Aus einem einst aggressiven, schnell wachsenden Geldhaus, das deutlich mehr verdiente als die Konkurrenz, ist auch dadurch bedingt ein Unternehmen mit schwachen Erträgen geworden, das sich stark auf Kostensenkungen stützt, so die Nachrichtenagentur.

Und natürlich stellt die mit dem Skandal verbundene negative Presse auch eine starke Belastung für den Aktienkurs dar. Und zwar nicht nur, weil deswegen ein negativer Einfluss auf die Geschäftsentwicklung ausging, sondern auch weil sich verantwortungsbewusst agierende Anleger die Frage stellen dürften, ob sie wirklich mit gutem Gewissen in Unternehmen mit betrügerischen Aktivitäten investieren sollten.

Enttäuschende Geschäftsentwicklung

Dass Wells Fargo in den vergangenen Jahren geschäftlich nicht vorwärtskam, ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.

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Quelle: Morningstar, https://aktien-mag.de

Nicht wirklich rund lief es auch im abgelaufenen dritten Quartal. Denn der Nettogewinn der Bank mit Sitz in San Francisco ging auf 4,6 Mrd. USD zurück, von 6,0 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum. Je Aktie verdiente man 0,92 USD nach 1,13 USD. Analysten hatten laut Factset mit einem Gewinnanstieg auf 1,24 USD gerechnet. Die Einnahmen legten leicht auf 22,0 Mrd. von 21,9 Mrd. USD zu. Hier hatten die Marktbeobachter nur mit 21,09 Mrd. USD gerechnet.

Wells Fargo verbuchte auch eine Belastung im Zusammenhang mit dem Skandal um die oben bereits erwähnte Eröffnung fingierter Konten. So wurde eine Rückstellung in Höhe von 1,6 Mrd. USD für Rechtskosten im Zusammenhang mit dem Skandal verbucht, andererseits fiel ein Gewinn in Höhe von 1,1 Mrd. USD aus dem Verkauf des Pensions- und Treuhandgeschäftes an, wie Dow Jones berichtet.

Im Privatkunden- und Firmenkundengeschäft gingen die Erträge gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Bank hat zudem mit sinkenden Zinsen zu kämpfen, die den Gewinn schmälern. Die US-Notenbank hat ihren Leitzins im dritten Quartal zweimal gesenkt. Der Zinsüberschuss ging im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 8 % zurück. Die Nettozinsmarge sank auf 2,66 % gegenüber 2,82 % im Vorquartal. Die Rechtskosten der Bank trugen laut Dow Jones dazu bei, dass die Aufwendungen im dritten Quartal trotz Kostensenkungszielen gegenüber dem Vorjahr um 10 % gestiegen sind. Wells Fargo zahlte auch mehr an Gehalt und Provisionen aus.

DZ Bank-Analyst Markus Mischker kommentierte das vorgelegte Zahlenwerk wie folgt: „Wells Fargo verfehlt abermals die niedrigen Markterwartungen, insbesondere aufgrund des schwachen Zinsergebnisses. Darüber hinaus zeigen die Strafzahlungen, dass mit weiteren finanziellen Belastungen aus dem 2016er Vertriebsskandal zu rechnen ist. In diesem Zusammenhang sehen wir die Ernennung des neuen CEO als Chance, diese endgültig abzuarbeiten. Das aktuelle US-Zinsumfeld wirkt ebenfalls belastend. Trotz der oben skizzierten Probleme handelt Wells Fargo nahezu auf demselben Bewertungsniveau (KGV) wie die Peergroup. Dies halten wir momentan für nicht gerechtfertigt. Wir passen unsere Schätzungen im RoE/CoE Modell an. Unser fairer Wert steigt auf 43 USD. Wir bestätigen unsere Verkaufsempfehlung.“

Neuer Chef soll die Probleme lösen

Wie in der DZ Bank Stellungnahme bereits zum Ausdruck kommt, agiert die Bank künftig mit einem neuen Chef. Charles Scharf, zuvor CEO der Bank of New York Mellon, wechselt zum 21. Oktober zu Wells Fargo. Scharf tritt dort die Nachfolge von Chefjurist Allen Parker an, der die Bank interimistisch leitet, nachdem Timothy J. Sloan Ende März zurückgetreten war. Scharf steht laut Dow Jones vor der Aufgabe, den angeschlagenen Ruf der Bank wiederherzustellen und ihr Ansehen bei den Aufsichtsbehörden zu verbessern.

Muschker sieht die Ernennung von Charlie Scharf als CEO wie bereits angedeutet grundsätzlich positiv. Als langjähriger Protegé von JP Morgan CEO Jamie Dimon verfügt er über hinreichende Expertise, zuletzt als Vorstandsvorsitzender der Bank of New York Mellon, und ist als externer Kandidat nicht vom Vertriebsskandal belastet. Eine zügige und nachhaltige Aufarbeitung der Folgen des Skandals könnte u.E. dazu beitragen, den seitens der FED auf unbestimmte Zeit beschlossenen Asset Cap zu lockern bzw. wieder ganz aufzuheben. Mit Antritt des neuen CEO wird ebenfalls eine Überarbeitung der Strategie und eine Anpassung der Guidance erwartet.

Breiter wirtschaftlicher Schutzgraben

Hoffnungen in Scharf setzen auch die Analysten beim US-Finanzdienstleister CFRA. Im Zuge des als durchschnittlich eingestuften Risikoprofils heißt es dort zu Wells Fargo wie folgt: Unsere durchschnittliche Risikobewertung spiegelt die zahlreichen Verbesserungen wider, die Wells Fargo bei den Kapitalquoten, den operativen Prozessen und den internen Kontrollen vorgenommen hat. Das wird jedoch kompensiert durch unsere Einschätzung, dass der Zinsüberschuss ein herausfordernder Bereich bleiben wird, um in einem erwarteten Umfeld mit niedrigeren Zinsen zu wachsen. Obwohl es Raum für weitere Verbesserungen gibt, insbesondere im Dienste der Verbraucher, glauben wir, dass eine neue Führung die Bank auf den richtigen Weg bringen wird, um das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen.

Auf der Habenseite verbuchen kann das Institut das Urteil von Morningstar, wonach man über einen breiten wirtschaftlichen Schutzgraben verfügt, der auf nachhaltigen Kostenvorteilen und den Wechselkosten basiere. Lobend findet bei diesem US-Finanzdienstleister ansonsten Erwähnung, dass Wells Fargo selbst nach Jahren negativer Schlagzeilen im Zusammenhang mit den Skandalen der Bank in der Lage ist, viele Einlagen einzusammeln. Die Strategie habe sich in der Vergangenheit auf tiefe Kundenbeziehungen, ein solides Risikomanagement und operative Exzellenz gestützt.

Während das operative Risikomanagement und die Exzellenz in letzter Zeit fragwürdig gewesen sei, habe die Bank ihre Eigenkapitalkosten seit Jahrzehnten locker verdient und tue dies auch heute noch. Wells Fargo verfüge zweifellos über das beste Filialnetz in den USA, zeichne sich durch eine gute Stellung beim Mittelstand aus, verfüge über ein starkes Beratungsnetzwerk und habe dadurch im Allgemeinen mehr Umsatz pro Dollar an Vermögen generiert als die meisten anderen Unternehmen im Laufe der Zeit. Morningstar ist nach wie vor davon überzeugt, dass die Bank über eine attraktive Zusammensetzung von Geschäftseinheiten und eine Kerngruppe von treuen, langjährigen Kunden verfügt.

Dividenden 10 Jahre in Folge gestiegen

Der Analystenkonsens sieht den Gewinn je Aktie von 2018 bis 2021 von 4,28 USD auf 5,24 USD steigen. Daraus ergibt sich auf letztgenannter Basis ein geschätztes KGV von 9,5. Die Dividende beläuft sich hochgerechnet auf der zuletzt gezahlten Ausschüttung auf 2,04 USD. Das entspricht immerhin einer Dividendenrendite von 4,08 Prozent.

Wie sich die Dividende je Aktie und die Ausschüttungsquote seit 2005 entwickelt haben, zeigt die nachfolgende Grafik. Für das dritte Quartal 2019 hat die Gesellschaft die Dividenden um 13,3 % auf 0,51 USD erhöht. Es war die zehnte jährliche Steigerung der Ausschüttung in Folge, nachdem die Quartalszahlung während der Finanzkrise im Jahr 2009 von 0,34 USD auf 0,05 USD je Aktie gekürzt wurde. Geht es nach dem Analystenkonsens, dann steigen die Dividenden auch 2020 und 2021. In Sachen Aktienrückkäufe kündigte Wells Fargo jüngst an, das Programm um weitere 350 Mio. Aktien ausbauen zu wollen.

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Quelle: Morningstar, https://aktien-mag.de

Tägliche DAX-Analyse zum 21.10.2019: Kursstabilisierung über Breakout-Level

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 21.10.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 12.672 Punkte). Unsere Einschätzung:

  • Letztes  52 Wochenhoch wurde am Donnerstag getriggert
  • Nächster Trendschub wird vorbereitet
  • Slow Stochastik weist Divergenz durch Verkaufssignal aus
  • Long mit Zielzone bei 12.819 Punkten (Widerstand 1)
  • Vorschlag für ein LONG-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF1TST)

DAX-Analyse zum 21. Oktober 2019 per Video

Tipp: DAX-Signale per WhatsApp-Newsletter
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Erste Zielzone bei 12.819 Punkten
Während die Marktteilnehmer am Donnerstag noch positiv auf den erreichten Brexit-Deal zwischen Juncker und Johnson reagierten, wurden sie am Wochenende durch das britische Unterhaus enttäuscht. So stimmte das britische Unterhaus dem nachverhandelten Deal nicht zu und beantragte eine Vertagung. Die Folge dieser Entscheidung war, dass Johnson bei der EU eine Fristverlängerung bis Ende Januar 2020 beantragen musste. Die dadurch geweckte Unsicherheit dürfte die Kursentwicklung an den Märkten heute temporär belasten. Sobald sich der DAX allerdings über dem Breakout-Level von 12.504 Punkten (Unterstützung 1) stabilisiert hat, dürfte eine neue Aufwärtswelle eingeleitet werden. Diese findet ihr erstes Kursziel im 52 Wochenhoch, welches am 17. Oktober bei 12.819 Punkten (Widerstand 1) markiert wurde. Sollte diese Distributionszone auf Tagesschlusskursbasis überschritten werden, dürfte die Aufwärtsbewegung sich bis zum Kursniveau von 12.890 Punkten (Widerstand 2) fortsetzen. Dort trifft die Kursentwicklung auf das lokale Maximum vom 27. Juli 2018. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,2% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 12.389 Punkte (Unterstützung 2) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Bullen bereiten nächsten Trendschub vor

Am Freitag ist die dynamische Aufwärtsbewegung der letzten zwei Wochen mit einem untergeordneten Kursrückgang abgebremst worden. Nachhaltige Schwächetendenzen waren dabei allerdings noch nicht erkennbar, weil der deutsche Leitindex nach der um rund -0,4% schwächeren Handelseröffnung bis zum Börsenschluss einen Doji formen konnte. Diese Kerzenformation ist ein Zeichen für die Unschlüssigkeit der Marktteilnehmer über die weitere Kursentwicklung. Aus bullischer Sicht ist es positiv zu bewerten, dass die Börsianer die Korrekturbewegung bereits sofort wieder aufgefangen haben. Die durch die Slow Stochastik ausgewiesene Divergenz in Form des Verkaufssignals konnte demnach noch keine stärkeren Kursverluste auslösen. Wenn es dem DAX in dieser Woche gelingt, neues Aufwärtsmomentum aufzubauen, dann könnte noch in den kommenden Handelstagen ein neues 52 Wochenhoch getriggert werden.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 68%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Nach dem Abschluss der Kursstabilisierung befindet sich die erste markante Distributionszone am 52 Wochenhoch. Dieses wurde am Donnerstag bei 12.819 Punkten (Widerstand 1) ausgebildet. Ein nachhaltiges Überschreiten dieser Kursregion dürfte Anschlusskäufe bis zur Kursmarke von 12.890 Punkten (Widerstand 2) auslösen. Dort wurde am 27. Juli 2018 ein Verlaufshoch in dem damaligen Abwärtstrend markiert. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.936,27 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TST)* mit einem Basispreis von 10.936,27 Punkten. Der Hebel liegt am 21.10.2019 um 07:15 Uhr bei 7,28. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.389 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Shooting Star leitet technische Gegenreaktion ein

Am Donnerstag ist der DAX während des Handelstages in den überkauften Bereich oberhalb vom Bollinger Band eingedrungen. Die Stärke konnte allerdings nicht bis zum Handelsende verteidigt werden, wodurch sich auf Tagesbasis ein Shooting Star formte. Diese charttechnische Umkehrformation deutet eine lokale Topbildung an, welche mit dem Unterschreiten des Tiefs dieser Tageskerze bestätigt wurde. Eine weitere Bestätigung für fallende Kursnotierungen wird durch das intakte Verkaufssignal der Slow Stochastik generiert. Das Signal wird dadurch verstärkt, dass die Signallinien des Oszillators Werte von über 80 angenommen haben, wodurch eine überkaufte Marktlage angezeigt wird.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 43%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Der erste Anlaufbereich für die Bären liegt am Breakout-Level bei 12.504 Punkten (Unterstützung 1). Die letzte Berührung dieses Kursniveaus wurde am 11. Oktober vollzogen, bevor zwei Tage später eine Trendbeschleunigung zum nachhaltigen Ausbruch führte. Ein nachhaltiges Unterschreiten dieser Stabilisierungszone könnte die Verkaufswelle bis zum Tief vom 14. Oktober bei 12.389 Punkten (Unterstützung 2) ausdehnen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 14.252,97 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TT0)* mit einem Basispreis von 14.252,97 Punkten. Der Hebel liegt am 21.10.2019 um 07:15 Uhr bei 7,89. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Barriere bei 12.890 Punkten steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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Goldrausch im Weltall: Ein neuer industrieller Superzyklus!

Liebe Leser,

langfristige Innovationszyklen bestimmen das Wirtschaftsbild. Als Startpunkt des Chipzyklus gilt zum Beispiel das Jahr 1972 als Intel den Prozessor 8008 vorstellte. Aber erst zwanzig Jahre später nahm die gesamte Computerbranche dann so richtig an Fahrt auf.

Ich stelle die These auf, dass die ersten Weltraum-Touristen-Flüge, die vermutlich in den nächsten 2 Jahren stattfinden werden, den Startschuss zu einem neuen, industriellen Superzyklus markieren werden. Das Geschäft wird langsam anlaufen, aber sich dann irgendwann in zwei Jahrzehnten unglaublich beschleunigen.

Der langfristige Gewinntreiber der Branche ist der interstellare Bergbau. Kometen, Asteroide und Meteoroiden enthalten große Mengen an Edelmetallen und Seltenen Erden. Experten schätzen, dass etwa 700.000 kleinere und größere solcher Himmelskörper um die Sonne kreisen, etwa 17.000 davon in der Nähe der Erde.  Die Himmelskörper sind reich an kostbaren Rohstoffen wie Tantal, Platin oder Gold.

Wer langfristig denkt, kann jetzt schon in Konzerne investieren, die beim Goldrausch im Weltall eine wichtige Rolle spielen werden. Die Liste der Firmen, die im Weltraumgeschäft den Ton angeben, ist überschaubar. Wir stellen die Titel, die profitieren, in dieser Ausgabe des aktien Magazin Nr. 19 vor (unten ist das Cover abgebildet).

Am Freitag geriet die Boeing-Aktie unter Druck. Der 727-Skandal beschäftigt das Unternehmen weiterhin. Ich habe zur Aktie folgende Meinung:

– Weitere Kursverluste in Höhe von 10 % bis 15 % sind wahrscheinlich, dann gehe ich davon aus, dass die Aktie ein exzellentes Investment ist.

– Der Flugzeugmarkt ist immer noch ein gigantischer Wachstumsmarkt. In den nächsten 20 Jahren wird sich, so prognostizierte Airbus Anfang des Jahres, die globale Flugzeugflotte noch einmal verdoppeln. Die Anzahl der Passagierflugzeuge mit mehr als 100 Sitzen wird von derzeit knapp 23.000 auf vermutlich über 48.000 im Jahr 2038 steigen. Boeing wird sich als Marktführer, der mit den höchsten Gewinnmargen arbeitet, von diesem Wachstum eine große Portion abschneiden.

-Woher kommt das Wachstum? Zu einem starken Teil aus Asien. Über 1 Milliarde Menschen in Indien, China, Patistan, Vietnam oder auch Thailand werden vermutlich in den nächsten 10 bis 20 Jahren das Einkommensniveau einer Mittelschicht erreichen und sich Flugreisen leisten können.

– Der Klimawandel und die Diskussion um die CO2-Verträglichkeit von Flügen werden das Wachstum kaum abschwächen. Erstens sehen die Menschen in Amerika, Ostereuropa und Asien nicht ein warum sie auf Flugreisen verzichten sollen. Fridays for Futures ist in gewisser Weise ein Wohlstandsphänomen. Zweitens, und das halte ich für viel wichtiger, ist CO2-neutrales Fliegen mit synthetisch hergestelltem Kerosin möglich. Wenn eine CO2-Besteuerung kommt, wird dieses Thema forciert. Ich würde es begrüßen.

– Neue Wachstumsmärkte warten auf Boeing: Elektrische Flugtaxis und das Weltraum-Geschäft werden sich in den nächsten 20 Jahren zu Gewinntreibern entwickeln!

Viele Grüße
Simon Betschinger

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