Trendfolger-Aktie Honeywell ist zusammen mit dem US-Gesamtmarkt auf Rekordkurs eingeschwenkt

Unsere Vorgehensweise beim regelbasierten Depotkonzept mit dem Namen „Conservative Trendfollowing“ ist schnell erklärt. Denn es geht bei dieser Strategie letztlich nur darum, aus den 1.000 höchstkapitalisierten Aktien die 500 mit der niedrigsten Performance auf 52-Wochensicht zu streichen. Denn wir wollen nur Aktien in Aufwärtstrends im Universum haben und schwache Aktien konsequent meiden. Die 500 verbliebenen Aktien werden dann in 2 Ranglisten jeweils nach Gewinnrendite ((Dividende + Aktienrückkäufe) / Börsenwert)) und Volatilität gerankt und anschließend in der finalen Rangliste zusammengeführt.

Die Performance seit dem Start im Magazin am 11.01.2018 beträgt 19,10 %. Das entspricht einer kleinen Outperformance gegenüber dem S&P 500 Total Return Index von 2,15 %-punkten Ganz besonders überzeugend fällt aber die Entwicklung von 1999 bis 2019 aus. Denn laut Rückberechnung ergibt sich eine Durchschnittsrendite pro Jahr von 14,29 %. Doch nicht nur das: Der maximale Drawdown betrug während der Finanzkrise nur knapp 29 % und damit 25 Prozentpunkte weniger als der Gesamtmarkt.

Platz 7 in der Rangliste

Noch nicht im entsprechenden Musterdepot sind die Aktien von Honeywell International Inc. (ISIN: US4385161066, 179,83 Dollar) zu finden. Der Titel belegt in der zugehörigen Rangliste aber den 7. Platz. Damit sind die Chancen für eine baldige Aufnahme in die Auswahlliste intakt.

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Was das Chartbild angeht, kann dieser Wert einen intakten langfristigen Aufwärtstrend vorweisen. Konkret stiegen die Notierungen von Dezember 1978 bis November 2019 von 4,91 USD auf 182,01 USD. Das letztgenannte Schlussrekordhoch stammt vom 12. November und ist somit sehr frisch. Der Anstieg in den vergangenen Jahrzehnten verlief zwar nicht immer reibungslos, aber letztlich hat der Titel eine überzeugende Performance-Bilanz vorzuweisen.

Industrie- und Technologiekonglomerat

Honeywell International Inc. ist ein global agierender Technologie-Konzern, der in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automatisierungs- und Kontrolltechnik für Gebäude, Automobilzubehör, Energieerzeugung, Spezialchemikalien, Fasertechnik, Plastik und Elektronik tätig ist. Die von Honeywell angebotenen Produkte sind in vielen Industriezweigen vertreten. So beliefert das Unternehmen die Automobilindustrie mit Turboladern, sorgt für effiziente Gebäudelösungen, bietet Überwachungssysteme für industrielle Anlagen und produziert und vermarktet hochwertige Feinchemikalien für zahlreiche Industrien.

Mit einem internationalen Netzwerk von Verkaufsniederlassungen und Distributoren in mehreren Ländern erreichen die Produkte von Honeywell Kunden auf der ganzen Welt. Die Gesellschaft zählt zu den Fortune-100 Technologieunternehmen. Gegliedert ist der Mischkonzern in die Sparten Luft- und Raumfahrt (Flugzeugteile), Wohnungs- & Gebäudetechnologie (Klimasysteme, Vernetzung), Hochleistungswerkstoffe (Kunststoffe, Absorber) und Sicherheits- & Produktivitätslösungen (Arbeitsschutz, Scanner).

Zu den wichtigsten Wettbewerbern in der Luft- und Raumfahrt gehören Borg-Warner, Garmin, General Electric, Rockwell Collins, Thales und United Technologies. Wettbewerber in der Haus- und Gebäudetechnik sind Emerson Electric, Itron, Johnson Controls, Schneider und Siemens. Zu den Wettbewerbern von Performance Materials and Technologies gehören Abermarle, BASF, Dow, DuPont, Emerson und Sinopec. Zu den Wettbewerbern im Bereich Sicherheits- und Produktivitätslösungen zählen 3M, Mine Safety Appliances, Kion Group, TE Connectivity und Zebra Technologies.

Wichtig mit Blick auf die jüngere Firmenentwicklung war die Meldung vom 10. Oktober 2017, wonach man sich von dem Haus- und ADI-Global-Distributionsgeschäft (umbenannt in Resideo) sowie vom Transportgeschäft (umbenannt in Garrett) trennen will. Das Ganze erfolgte in der Form einer Ausgliederung als 2 eigenständige, börsennotierte Unternehmen. Die Abspaltung von Garrett wurde am 1. Oktober 2018 und jene von Resideo am 29. Oktober abgeschlossen. Das Resideo-Geschäft kommt auf einen Jahresumsatz von 4,5 Mrd. USD, während Garrett einen Jahresumsatz von 3,0 Mrd. USD erzielt. Zusammengenommen machten beide Einheiten rund 18,5 % des Umsatzes von Honeywell im Jahr 2017 aus. Wie sich die Umsatzaufteilung im Vorjahr exklusive Resideo und Garrett gestaltete, zeigt die nachfolgende Grafik.

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Quelle: Honeywell

3 Kernbereiche im Fokus des Managements

In diesem Jahr fokussiert sich das Management auf die folgenden 3 Kernbereiche, von denen man sich auch langfristig positive Impulse auf die Geschäfte erhofft: Honeywell Digital, Integrated Supply Chain Transformation und Connected Enterprise. Mit Hilfe von Honeywell Digital beispielsweise wollen die Verantwortlichen den Konzern zu einem stärker digitalen Unternehmen machen, das verbesserte Prozesse, Datenstrukturen und Governance – kombiniert mit einer kohärenten und konsistenten IT-Infrastruktur – nutzt, um Produktivität zu ermöglichen, Kundenzufriedenheit zu verbessern, Fehler zu reduzieren und die Entscheidungsfindung zu verbessern.

Bei ISC Transformation wiederum ist eine umfassende Initiative zur Modernisierung und Vereinfachung der Fertigungsverfahren, einschließlich des Einsatzes von Technologien wie Additive Manufacturing und Robotik, Planungspraktiken und Lieferantenintegration. Bei Connected Enterprise geht es um eine verbesserte Unternehmensaufsicht sowie eine integrierte Strategie für Produktentwicklung und Markteinführung. Auch mit Hilfe einer neuen Führungsstruktur soll Connected Enterprise dabei helfen, das Tempo bei Produkteinführungen zu beschleunigen.

Breiter wirtschaftlicher Schutzgraben

Für die Aufstellung und das Management des Konglomerats erhält der Mischkonzern einiges Lob von Analystenseite. So billigt der US-Finanzdienstleister Morningstar der Gesellschaft einen breiten wirtschaftlichen Schutzgraben zu, der beim Kampf mit der Konkurrenz um Marktanteile hilft. Zu verdanken sei dieser Status vor allem immateriellen Vermögenswerten und hohen Wechselkosten sowie Kostenvorteilen. Zudem heißt es, Honeywell ist einer der am besten positionierten, multiindustriellen Konzerne für langfristiges Wachstum. Zu verdanken sei das einer dafür förderlichen Unternehmenskultur, klaren Ablaufprozessen und einem gut abgestimmten Portfolio.

Auffällig ist auch eine langfristig bewiesene Fähigkeit, liquide Mitteln zu generieren sowie eine solide Bilanz. Eine geringe Verschuldung ermöglicht es Honeywell laut der DZ Bank Zukäufe zur Optimierung des Produktportfolios zu tätigen. Zur Begründung eines bestehenden positiven Anlageurteils verweisen die Analysten zudem auf eine im Vorjahr erfolgreich abgeschlossene Portfoliooptimierungen. Der Fokus des Managements liege unverändert auf Margenverbesserungen und hohem Umsatzwachstum, was positiv zu werten sei. Die Unternehmensprognose für 2019 stelle eine Fortsetzung des Umsatzwachstums und eine steigende Profitabilität in Aussicht. Das Management treibe den internen Umbau zu einem der weltweit führenden Technologieunternehmen voran, wovon die Aktionäre durch steigende Dividenden profitieren dürften.

Im Zuge einer Chancen und Risiken-Analyse finden auf der Plusseite neben dem bereits angedeuteten hohen freien Cashflow, der eine Expansion durch Akquisitionen ermöglicht, eine Erhöhung des Luftverkehrsaufkommens Erwähnung, welche die Luftfahrtsparte begünstigt sowie die Wachstumsfelder “Internet der Dinge” und “Smart Home”. Auf der Minusseite stehen dagegen eine mögliche Abschwächung der Weltwirtschaft bzw. der verarbeitenden Industrie, etwaige negative Wechselkurseffekte sowie die Ermittlungen der US-Börsenaufsicht zur Bilanzierung von Asbestrisiken und Belastungen aufgrund des US-Handelsstreits mit China.

Gute Langfrist-Bilanz

Laut den Analysten beim US-Finanzdienstleister CFRA hat Honewell für die 10 Jahre bis 2018 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 3,1 % beim Umsatz vorzuweisen. Wie man außerdem vorrechnet, kam der Nettogewinn gleichzeitig im Schnitt um 10,7 % p.a. voran, der Gewinn je Aktie um 10,9% p.a. Zudem erhöhte sich die Dividende pro Aktie um 9,7 % p.a.

Laut dem jüngsten Ergebnisausweis hat der Konzern im dritten Quartal 2019 weniger umgesetzt als erwartet und die Umsatzprognose für das Gesamtjahr gesenkt. Auch das Quartalsergebnis war rückläufig, trotzdem zeigte sich der Vorstand beim bereinigten Gewinn etwas zuversichtlicher als zuvor. Der Umsatz ging auch wegen der erwähnten Ausgliederung von Geschäften um 16 % auf 9,09 Mrd. USD zurück. Analysten hatten mit 9,12 Mrd. USD gerechnet. Das organische Wachstum, also bereinigt um Wechselkursschwankungen und die Effekte von Transaktionen, lag konzernweit bei 3 %.

Der Gewinn sank auf 1,62 Mrd. USD oder 2,23 USD je Aktie, von 2,34 Mrd. USD oder 3,11 USD im Vorjahreszeitraum. Bereinigt verdiente Honeywell aber 9 % mehr als im Vorjahr und übertraf damit die Prognosen der Analysten. Für das Gesamtjahr erwartet Honeywell nun einen Umsatz von bis zu 36,9 Mrd. USD statt bis zu 37,2 Mrd. USD. Das untere Ende der Prognose für den bereinigten Gewinn hob der Konzern an und rechnet nun mit mindestens 8,10 USD je Aktie, statt mindestens 7,95 USD.

Ergebnis soll laut Analysten weiter steigen

Analysten sehen den Gewinn je Aktie von 2018 bis 2023 von 8,01 USD auf 11,40 USD steigen. Am Ende des genannten Zeitraums ergibt sich daraus ein geschätztes KGV von 15,8. Die seit 8 Jahren in Folge erhöhte Dividende soll laut den Analystenprognosen ebenfalls kontinuierlich weiter steigen. Auf Basis des aktuellen auf ein Jahr hochgerechneten Ausschüttungssatzes von 3,60 USD je Aktie ergibt sich eine Dividendenrendite von 2 %.

Für die ersten 9 Monate im laufenden Jahr beziffert der Vorstand die Ausgaben für Dividenden, Aktienrückkäufe und Übernahmen auf 5,5 Mrd. USD. Die für den Rückkauf eigener Anteilsscheine verwendete Summe erhöhte sich dabei von 2,3 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum auf 3,7 Mrd. USD. Bei der Ausschüttung kam es zu einer Erhöhung um 10 %, was laut den Verantwortlichen die Zehnte prozentual zweistellige Anhebung in den vergangenen 10 Jahren darstellt.

Tägliche DAX-Analyse zum 19.11.2019: Kursstabilisierung über Support-Niveau

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 19.11.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 13.230 Punkte). Unsere Einschätzung:

  • Handelsspanne seit acht Tagen zwischen 13.110 Punkten und 13.309 Punkten
  • Aufwärtstrend weiterhin intakt
  • Slow Stochastik baut überkaufte Marktlage ab
  • Long mit Zielzone bei 13.312 Punkten (Widerstand 1)
  • Vorschlag für ein LONG-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF6JQT)

DAX-Analyse zum 19. November 2019 per Video

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Barriere bei 13.312 Punkten im Fokus
Am Montag hat der deutsche Leitindex eine Korrekturbewegung gestartet. Ursächlich hierfür waren zum einen pessimistischere Töne am Markt zum Handelskonflikt. Zum anderen wurden die Automobilwerte nach einer Prognosesenkung von Volkswagen in Mitleidenschaft gezogen. Dem DAX ist es dadurch nicht gelungen, bis zum Handelsende ins Plus zu drehen. Die mittelfristige Aufwärtsbewegung ist durch diesen temporären Kursrückgang noch nicht gefährdet. So notiert der Index weiterhin über dem ersten markanten Support-Level bei 13.110 Punkten (Unterstützung 1) und dem bei 13.065 Punkten verlaufenden GD 20. Solange diese Kursregion erfolgreich verteidigt wird, dürfte der Kursrückgang lediglich als Vorbereitung für eine neue Aufwärtswelle dienen. Diese findet ihren ersten Zielbereich in der Kursregion des 52 Wochenhochs bei 13.312 Punkten (Widerstand 1). Erst wenn diese Distributionszone, welche sich aus dem Tageshoch vom 30. Januar 2018 ergibt, nachhaltig überschritten wurde, dürfte die Aufwärtswelle eine neue Dynamik entfalten. Sie könnte den Index anschließend in den kommenden Wochen bis in Richtung des Allzeithochs bei 13.600 Punkten (Widerstand 2) führen. Dieses lokale Maximum wurde am 23. Januar 2018 getriggert. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,2% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 12.987 Punkte (Unterstützung 2) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Bullen sammeln Kraft für nächsten Trendschub

Am Montag konnten die Bären einen Etappensieg erzielen, als sie den Index bis zum Börsenschluss um -0,6% in die Tiefe gezogen haben. Dennoch geben sich die Bullen noch nicht geschlagen, weil wichtige Support-Level, wie die Stabilisierungszone bei 13.110 Punkten erfolgreich verteidigt wurden. Diese untergeordnete Korrekturbewegung hilft der Slow Stochastik dabei, die überkaufte Situation abzubauen. Gleichzeitig führt das Absinken der Signallinien dazu, dass sie bei einer neuen Aufwärtswelle mehr Potenzial nach oben entfalten können.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Doji“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 55%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Das erste Kursziel einer Erholungsbewegung liegt am Hoch vom 30. Januar bei 13.312 Punkten (Widerstand 1). Sollte dieses Kurslevel im zweiten Anlauf überschritten werden, könnte die Aufwärtswelle eine neue Kursbeschleunigung entfalten. Diese sollte den DAX anschließend in wenigen Wochen bis zum Allzeithoch vom 23. Januar 2018 bei 13.600 Punkten (Widerstand 2) leiten. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 11.564,88 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF6JQT)* mit einem Basispreis von 11.564,88 Punkten. Der Hebel liegt am 19.11.2019 um 07:15 Uhr bei 8,02. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.987 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Doppeltop löst Verkaufswelle aus

Die Aufwärtsbewegung des deutschen Börsenbarometers ist in den letzten zwei Wochen ins Stocken geraten. Neben dem intakten Verkaufssignal in der Slow Stochastik lässt sich der Grund in dem charttechnischen Doppeltop lokalisieren. Mit den Hochs vom 07. November und 12. November wurde eine Distributionszone geschaffen, welche die Bullen derzeit noch nicht durchstoßen können. Diese Ausgangsbasis dürfte die bearishe Marktstimmung verstärken und könnte Anschlussverkäufe zur Folge haben.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Doji“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 47%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Mit dem gestrigen Kursrückgang unter das Vortagestief, haben die Bären ihre Kraft demonstriert. Die Marktteilnehmer könnten durch den entstandenen Verkaufsdruck heute dazu geneigt sein, weitere Positionen zu schließen, wodurch die Verkaufswelle einen weiteren Schub erhalten könnte. Dieser könnte den Index zunächst bis zum Haltebereich bei 13.110 Punkten (Unterstützung 1) führen. Dort liegt das Verlaufstief vom 06. November, welches eine Korrekturbewegung zuletzt aufhalten konnte. Sollte dieses Support-Niveau allerdings auf Tagesschlusskursbasis unterschritten werden, dürfte die Korrekturbewegung sich bis zum Hoch vom 28. Oktober bei 12.987 Punkten (Unterstützung 2) ausdehnen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 14.776,69 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF8ML1)* mit einem Basispreis von 14.776,69 Punkten. Der Hebel liegt am 19.11.2019 um 07:15 Uhr bei 8,34. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Barriere bei 13.600 Punkten steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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Das Zeitalter von KI ist angebrochen: NVIDIA ist führend

Von der Überzeugung geleitet, dass sich eines Tages der PC als Konsumgerät für Spiele und Multimedia durchsetzen würde, gründeten Jen-Hsun Huang, Chris Malachowsky und Curtis Priem 1993 Nvidia. CEO Huang und Gründer besitzt heute ein Aktienpaket von 3,87 % der ausstehenden Aktien mit einem derzeitigen Wert von 4,6 Milliarden US-Dollar und ist die treibende Kraft hinter Nvidia. Im Jahr 1999 war dann die Initialzündung für das Wachstum des Marktes mit PC-Spielen. Damit konnte die Computergrafik neu definiert werden und das Parallelcomputing wurde revolutioniert. Grafikprozessgestütztes Deep Learning setzt die moderne KI in Gang und leitet das Computing der neuen Generation ein. Fortschritte bei künstlicher Intelligenz (KI) könnten die nächsten 10 Jahren extrem viele Bereiche unseres Lebens verändern. Auch im Bereich autonomen Fahrens hat Nvidia früh die Zeichen der Zeit erkannt. Auch wenn die letzten 20 Jahre Renditen in der Spitze bis zu 12.000 % gebracht haben, die das Leben so mancher früher Investoren verändert haben dürfte, so gibt es doch einige Gründe, warum Nvidia auch das nächste Jahrzehnt den Markt outperformen könnte.

Die Zeit für GPUs ist angebrochen

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Das Mooresche Gesetz konnte sich 30 Jahre lang bewähren, indem die Leistung von Mikroprozessoren um 50 % pro Jahr gewachsen ist. Doch irgendwann ist es ganz natürlich, dass die Halbleiterphysik an ihre Grenzen stößt und sich somit die Leistung von CPUs nur noch um 10 % im Jahr steigern lässt. Die Generation GPU Computing ist angebrochen und wird Nvidia in die Zukunft weisen. Bis 2025 wird eine 1000-fache Beschleunigung realisierbar sein. Nvidia wird wissenschaftliche Entdeckungen zweifelsohne durch ihre Grafikprozessoren beschleunigen. Für den schnellsten Supercomputer der Welt Summit liefert Nvidia nämlich 27.000 NVIDIA Volta-Grafikprozessoren mit Tensor- Recheneinheiten.

Zeitalter von KI

Das Zeitalter von KI konnte ins Leben gerufen, als drei Faktoren zusammenkamen: die Erfindung von Deep-Learning-Algorithmen, die Verfügbarkeit gewaltiger Datenspeicher sowie die intensive Leistung von Grafikprozessoren. Selbstfahrende Autos nutzen Deep Learning, um zu begreifen, welchen Raum ein Fahrzeug einnimmt und wo sich Hindernisse befinden. Autonome Fahrzeuge werden die 10 Billionen US-Dollar schwere Transportbranche aufmischen. Mit NVIDIA DRIVE™ hat man eine skalierbare KI-Automobilplattform für das gesamte Spektrum des autonomen Fahrens aufgebaut. Mit AutoX und dem schwedischen Autohersteller NEVS wurde eine Partnerschaft eingegangen, die ab 2020 in Europa selbstfahrende Taxis auf die Straße bringen soll. Das Start-up Optimus Ride startete zudem kürzlich ein Pilotprogramm, um in Brooklyn selbstfahrende Shuttlebusse zu testen, die auf der DRIVE-Plattform laufen.

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https://nvidianews.nvidia.com/multimedia

NVIDIAs Automotive-Segment generierte im letzten Jahr 710 Millionen Dollar Umsatz, 22 % mehr als im Vorjahr.

Dominanz im Grafikkartenmarkt

Die anfangs genannten Kursgewinne sind das Ergebnis der Dominanz des Unternehmens im Markt der Grafikprozessoren. Seit 2005 hat man gegenüber dem Dauerrivalen Advanced Micro Devices die Nase vorn.

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SEC-Filings der Unternehmen (zweites Quartal 2019). Umsatzentwicklungen von 2013 bis 2018

Das Gaming-Segment ist derzeit immer noch die größte Sparte und steuert ca. 50 % des Gesamtumsatzes bei. Die Umsätze haben sich in den letzten 5 Jahren mehr als verdoppelt, die Gewinne sogar verdreifacht. Das liegt daran, dass sich mit Top-Prozessen erstklassige Margen erzielen lassen. Trotz der kurzzeitigen Schwäche durch eine Abkühlung in den Gaming- und Datencenter-Verkäufen generierte Nvidia 2,4 Milliarden an freiem Cashflow. Mit einer Netto- Cash Position von derzeit 6,5 Milliarden US-Dollar gibt dies dem Unternehmen gegenüber AMD einen starken Vorteil, nämlich ein besseres Verhältnis von Bargeld zu Schulden.

Dividendenzahlungen seit 2012

Dank der hohen Profitabilität bekommen auch Investoren einen Teil vom Kuchen ab. 2012 begann Nvidia mit einer ersten Dividendenzahlung damals in Höhe von 30 US-Cent je Aktie, was auf den ersten Blick nicht viel erscheint. Doch dank des Wachstums konnte man die Dividende stand heute bereits mit 64 US-Cent je Aktie mehr als verdoppeln. Auch in Zukunft werden weiter steigende Zahlungen erwartet.

Mit Mellanox zementiert NVIDIA die Position im Bereich Daten Center

In diesem Jahr hat Nvidia die Schwäche im Datencenter-Markt genutzt und den israelischen Anbieter von Netzwerkprodukten Mellanox zu übernehmen. Mit der 6,9 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme versetzt dies den Konzern in die Lage wieder von steigenden Umsätzen zu profitieren und seine Marktposition auszubauen. Mellanox Umsätze stiegen im Jahr 2018 um 26 % auf 1,09 Milliarden US-Dollar. Dabei blieb ein Gewinn in Höhe von 267 Millionen übrig.

FAZIT

Chip-Aktien sind teils sehr volatil. Die logische Konsequenz daraus ist, dass die Halbleiterindustrie sehr zyklisch ist.
Nvidia begann als Grafikspezialist für PC-Gamer. Nun werden die Hardwarelösungen des Unternehmens auch auf anderen Feldern genutzt, etwa KI und Robotik. Diese Bereiche könnten von der schieren Power der Grafikkarten profitieren.

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Mit einem Piotroski F-Score 8 von 9 weist das Unternehmen eine hohe Finanzkraft auf. Für mich zeichnet Nvidia viele Kriterien auf, die Aktie vielleicht sogar für immer zu halten. Fest steht, Künstliche Intelligenz wird Fortschritte in einem Umfang bewirken, wie es sie seit der industriellen Revolution nicht mehr gab.

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Liebe Investoren, ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg an der Börse.

Bis zur nächsten spannenden Story,
Michael Seibold

Qualitätsaktien: Warum sie im Portfolio so wertvoll sind und was bei ihrer Bewertung zu beachten ist

Bei https://aktien-mag.de/ haben wir bekanntlich eine Vorliebe für Qualitätsaktien. Das heißt, wir setzen unter anderem bevorzugt auf Aktien von Gesellschaften mit stabilen Umsatz- und Gewinnzuwächse seit vielen Jahren, auf hohe Kapitalrenditen und hohe Nettogewinnmargen, auf gesunde Bilanzen sowie auf eine geringe Kursvolatilität.

Warum das so ist, lässt sich ganz einfach mit Hilfe der Bilanz unseres regelbasierten Depotkonzepts mit dem Namen High Quality Stocks USA erklären. Denn laut Rückberechnung hat es diese Strategie von 1999 bis 2019 auf eine Durchschnittsrendite pro Jahr von 15,61 % gebracht. Sehen lassen kann sich außerdem auch die Performance seit dem Start im Magazin am 12.06.2015 mit einem Zuwachs von 104,83 %. Denn damit hat man den als Vergleichsmaßstab dienenden S&P 500 Total Return Index um 41,68 %-punkte geschlagen.

Auf die Vorzüge von Qualitätsaktien weist auch die Schoellerbank in einem Analysebrief hin. Zunächst hält die österreichische Privatbank darin fest, dass der Weltaktienmarkt seit Ende Oktober wieder neue Allzeithochs markiert, obwohl bereits seit 2018 vor einer nahenden Rezession gewarnt wird. Die Marktteilnehmer zeigten sich dabei hin- und hergerissen zwischen Konjunkturbedenken und den quantitativen Maßnahmen der Notenbanken. Wie in den vergangenen Jahren behielten die Notenbanken mit ihren massiven Käufen bisher die Oberhand. Dabei legten wie es heißt nicht nur sogenannte Wachstumswerte zu, auch defensive Aktien standen auf dem Einkaufszettel.

Zyklik und Kursschwankungen geringer

Als defensive Aktien werden laut Schoellerbank üblicherweise jene Werte bezeichnet, die eine geringe Abhängigkeit von Konjunkturzyklen aufweisen und in Marktturbulenzen nur geringe Schwankungen zeigen. Weitere Kennzeichen seien eine stabile Dividende sowie gesunde Bilanzen mit stetigen Erträgen und Umsätzen. Diese Werte finde man beispielsweise im Lebensmittelbereich, wo − unabhängig von der Konjunkturentwicklung − immer eine Nachfrage gegeben ist. Andere Beispiele seien Versorgungs- oder Gesundheitsunternehmen. Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung zweier defensiver US-Sektoren relativ zum S&P 500 während der Finanzkrise 2008.

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Quellen: Bloomberg, Schoellerbank

Insbesondere Titel aus dem Bereich Basiskonsum und dem Gesundheitswesen zeigten sich den Angaben der Schoellerbank zufolge im Rahmen der Finanzkrise 2008 deutlich stabiler als der Gesamtmarkt. So hätten US-Basiskonsumgüter über 20 Prozentpunkte weniger als der S&P 500 Index verloren, der mehr als die Hälfte seines Kurses einbüßte.

In Erwartung einer Rezession investierten auch 2019 viele Anleger in konservativere Sektoren. Im Unterschied zu 2008 gebe es diesmal − neben dem defensiven Aspekt − sogar noch einen weiteren guten Grund dafür: die Dividende. Auf der Suche nach Rendite werde auf Aktien mit einer nachhaltigen Dividendenrendite als Alternative zu den Nullzinsen auf dem Anleihenmarkt zurückgegriffen. Heute hätten aber einige defensive Schwergewichte ambitionierte Bewertungsniveaus erreicht. Folgende Tabelle illustriert das am Beispiel der Basiskonsumgüter.

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Quellen: Bloomberg, Schoellerbank

Bewertungen nicht ausblenden

Diese Entwicklung sehen die Anlageexperten der Schoellerbank nicht unkritisch. Aktien von Basiskonsumgüterherstellern seien in der Vergangenheit eher den Value-Aktien zugerechnet worden, sie verhielten sich jedoch zunehmend wie Wachstumsaktien, ohne dabei aber die hohen Wachstumsraten von Umsätzen und Gewinnen aufzuweisen, die für solche Titel üblicherweise charakteristisch seien.

Eine gute Performance in einzelnen Sektoren bedeute nicht, dass man diese Titel gänzlich meiden sollte − ganz im Gegenteil. Nur mit einem breit diversifizierten Portfolio über Länder, Branchen, Regionen oder Assetklassen hinweg könne ein nachhaltiger Vermögensaufbau erfolgreich sein. Die Aufgabe eines Asset-Managers sei es aber, vereinzelte Überbewertungen zu erkennen und entsprechend zu reagieren.

Mit aktivem Stock-Picking, also der selektiven Auswahl von Einzeltiteln, und einem Fokus auf Qualität biete es sich in so einem Fall an, Gewinne mitzunehmen und teure Aktien zu reduzieren. Die freien Mittel sollten in günstigere Qualitätsunternehmen, vielleicht sogar im gleichen Sektor, investiert werden.

Exkurs: Bewertung als Bestandteil des Risikomanagements

In einem Exkurs zu diesem Aspekt weist die Schoellerbank in dem Analysebrief darauf hin, mit dem Risikomanagement bereits vor der Kaufentscheidung anzufangen. Im Idealfall konkret mit der Festlegung eines fairen Wertes für jede Aktie. Ziel zu Beginn sei es, hochqualitative Titel möglichst unter der Annahme des inneren Wertes aufzunehmen. Konsequenterweise gelte dies in weiterer Folge auch für den Verkauf. Erreiche oder übertreffe der Kurs einer Aktie die Annahme des inneren Wertes, werde sie verkauft und eine Umorientierung sei sinnvoll.

Es sei davon auszugehen, dass sich Aktien im Zuge einer Korrektur ihrem fairen Wert annäherten oder diesen in Phasen von Übertreibungen sogar unterschritten. Neubewertungen der Gewinnentwicklung könnten den fairen Wert temporär weiter reduzieren. Folgende Grafik zeigt beispielhaft den Kursverlauf einer Aktie relativ zum inneren Wert.

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Quelle: Schoellerbank

Je weiter der Kurs einer Aktie über ihren inneren Wert steige, umso höher sei naturgemäß auch das Potenzial für einen Rückschlag. Auf der anderen Seite böten Marktverwerfungen die Möglichkeit, großartige Unternehmen günstig, also unter dem inneren Wert, zu erwerben.

Als fairer oder innerer Wert einer Aktie wird dabei die Annahme eines oder mehrerer Analysten über den wahren Wert eines Unternehmensanteils verstanden. Da die Berechnung unter Annahme von künftigen Erträgen, Umsätzen, Kosten, Dividenden etc. durchgeführt wird, gibt es unterschiedliche Schätzungen, die deutlich voneinander abweichen können.

Fazit:
An Aktien führt laut der österreichischen Privatbank kein Weg vorbei. Die Geschichte zeige, dass eine Investition in die solidesten Unternehmen langfristig immer von Erfolg gekrönt gewesen sei. Die Anlageexperten der Schoellerbank gehen davon aus, dass sich dies auch in Zukunft bestätigen wird.

Tipp: Im Premium-Bereich unserer Website führen wir regelbasierte Portfolios. Das Portfolio “High-Quality-Stocks USA” einbehaltet 10 ausgewählte Burggraben-Aktien. Die Rendite ist extrem gut. Wir starteten das Depot am 12.06.2015. Seitdem beträgt die Rendite +104,82 %. Das entspricht einer Outperformance von +41,67 % gegenüber dem S&P 500 Total Return. Das Musterdepot ist nachbildbar. Alle Transaktionen werden vorab bekanntgegeben:

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Lithia Motors hat den Aufstieg ins Neo Darvas-Musterdepot geschafft

Mit einem besonderen Fokus beim Investieren auf bereits gut gelaufene Aktien ließ sich in der Vergangenheit entgegen der oftmals entgegengesetzten landläufigen Meinung gutes Geld verdienen. Zuletzt durchlebt diese Strategie zwar eine Formschwäche. Das ändert aber nichts daran, dass laut Rückberechnung die Performance-Bilanz bei so genannte Neo Darvas-Aktien-Musterdepot vorzüglich ist. Denn diese beläuft sich von 1999 bis 2019 auf eine Durchschnittsrendite pro Jahr von plus 18,74 %.

Eingefahren haben diese Plus Aktien aus einem Auswahluniversum mit den größten 1.800 US-Unternehmen, die bei der Aufnahme in die zehnköpfige Auswahlliste mit einem Wertzuwachs von mindestens 100 % seit dem Jahrestief aufwarten konnten sowie mit einem Jahreshoch in den vergangenen 20 Handelstagen.

Kurs mehr als verhundertfacht seit 2008

Bei der jüngsten Umschichtung der Favoritenliste hatten genau das die Anteilsscheine von Lithia Motors Inc. (ISIN: US5367971034) zu bieten, die in der zugehörigen Rangliste derzeit den 11. Platz belegen. Zur Belohnung stiegen 217 Aktien in das Musterdepot auf. Seit der Aufnahme am 04. November ist die Notiz zwar noch nicht weiter vorangekommen. Am 23. Oktober legte der Wert aber mit einem Anstieg von 130,32 USD auf 152,85 USD einen bedeutenden Satz nach oben an einem einzigen Handelstag hin.

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Das aktuelle Schlussrekordhoch stammt mit 162,18 USD vom 12. November. Bei der aktuellen Notiz von 160,86 USD ergibt sich gegenüber dem 52-Wochentief von 69,15 USD ein Plus von 132,6 %. Das ist aber noch gar nichts im Vergleich zu dem rasanten Anstieg, der sich gemessen am Rekordtief von 1,55 USD vom 27. Oktober 2008 ergibt. Denn das entspricht locker mehr als eine Verhundertfachung. Charttechnisch gefällt hier neben einem grundsätzlich intakten langfristigen Aufwärtstrend, dass der Wert mit dem jüngst erfolgten Vorstoß auf neue Bestmarken eine zuvor gültige mittelfristige Seitwärtsrange nach oben hin aufgelöst hat.

Anbieter von neuen und gebrauchten Fahrzeugen in den USA

Eigenen Angaben zufolge handelt es sich bei Lithia Motors um einen der größten Anbieter von persönlichen Transportlösungen in den Vereinigten Staaten. Die Gesellschaft zählt auch zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen in der Fortune 500-Liste (Platz 265 in der 2019-Ausgabe).

Die Verbraucher können Fahrzeuge digital oder über die 189 physischen Standorte kaufen, verkaufen und warten. Das dabei verfolgte Leitbild lautet „Growth Powered by People“. Die Filialen bedienen die städtische und ländliche Bevölkerung in den USA. Man konzentriert sich darauf, ein einfaches Kauf- und Serviceerlebnis zu bieten. Dabei geht es um unkomplizierte Informationen, damit die Kunden sichere Entscheidungen treffen können.

Etwas konkreter formuliert verkauft das Unternehmen neue und gebrauchte Pkw und leichte Nutzfahrzeuge sowie Ersatzteile, bietet Fahrzeugwartung, Garantie, Lackierung und Reparaturdienstleistungen an und vermittelt entsprechende Finanzierungen, Serviceverträge, Schutzprodukte und Kreditversicherungen. Das Unternehmen betreibt außerdem 14 Kollisions-Reparatur-Zentren.

Im Vorjahr trugen diese 4 Bundesstaaten am meisten zu den Umsätzen bei: Kalifornien (25,4 %), New Jersey (14,7 %), Oregon (13,1 %) und Texas (10,2 %). Die Aufteilung der Gesamterlöse von Lithia nach Kategorien im Jahr 2018 ergibt folgendes Bild: Neuwagenverkauf (56 %), Gebrauchtwagenverkauf (29 %), Service, Karosserie & Teile (10 %), Finanzen & Versicherung (4 %) und Flotte & Sonstiges (1 %). Während der Verkauf von Neufahrzeugen den größten Teil des Umsatzes ausmacht, wurden 79 % des Bruttogewinns aus dem Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen, Service, Karosserie & TeileN, Finanzen & Versicherungen sowie Flotte & Sonstiges erzielt.

Gegründet hat das Unternehmen Walt DeBoer 1946 als Chrysler-Plymouth-Dodge-Händler in Ashland im US-Bundesstaat Oregon. Nach dessen Tod im Jahr 1968 baute Sohn Sid zusammen mit Dick Heimann die Gesellschaft auf 5 Geschäfte und 19 Franchiseunternehmen im Süden von Oregon aus. Im Dezember 1996 erfolgte dann unter dem Namen Lithia Motors Inc. der Gang an die New York Stock Exchange zu einem Ausgabepreis von 11,00 USD. Zur Person von Sid DeBoer ist noch zu ergänzen, dass die von dem Chairman gehaltenen B-Aktien über 10 Stimmrechte verfügen und außenstehende Aktionäre dadurch nur begrenzt Einfluss haben.

Branche nach wie vor fragmentiert

Zur Branche, in der man agiert, ist folgendes zu schreiben: Der Automobil-Einzelhandel ist das größte Segment im US-Einzelhandel. Er erwirtschaftet mehr als eine 1,0 Billionen Dollar an Jahresumsatz, was etwa fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes entspricht. Die Branche ist stark fragmentiert, wobei die 100 größten Automobilhändler rund 17 % des Branchenumsatzes erzielen. Die Konsolidierung ist ein wichtiger Trend, was sich auch daran zeigt, dass da die Zahl der Franchise-Filialen in den USA von rund 24.725 im Jahr 1983 auf 16.753 zum Jahresende 2018 zurückging.

Die Branche im Überblick

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Quelle: Lithia Motors

Der hohe Kapitalbedarf, der für den Betrieb und die Wettbewerbsfähigkeit im aktuellen Handelsumfeld notwendig ist, lässt laut dem US-Finanzdienstleister eine Fortsetzung der Konsolidierung erwarten. Die meisten Automobilhändler generieren ihre Umsätze und Gewinne aus vier verschiedenen Geschäftsbereichen – Neufahrzeuge, Gebrauchtfahrzeuge, Teile und Service sowie Finanzen und Versicherungen. Der Verkauf von Neufahrzeugen weist in der Regel die niedrigsten operativen Margen auf, treibt aber das Geschäft für profitablere Finanz- und Versicherungsverkäufe sowie Teile- und Servicebetriebe voran.

Was die Geschäftsentwicklung von Lithia Motors angeht, weist unsere Datenbank beim Umsatz für die vergangenen 10 Jahre einen Anstieg von im Schnitt 18,65 % aus. Das Dividendenwachstum ist mit durchschnittlich 9,26 % angegeben. Der Gewinn je Aktie kam in den vergangenen 5 Jahre um durchschnittlich 21,56 % p.a. voran.

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Quelle: Morningstar, aktien-mag.de/

Optisch moderate Bewertung

In den ersten 3 Quartalen 2019 verzeichnete das Unternehmen einen Anstieg des bereinigten Gewinns je Aktie von 18,9 % auf 8,81 USD gegenüber 7,41 USD im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz erhöhte sich gleichzeitig um 6,3 % auf 9,4 Mrd. USD. Die Bruttomarge verbesserte sich um 40 Basispunkte auf 15,5 %, Zurückzuführen war das auf einen erhöhten Beitrag des deutlich profitableren Segments Service, Karosserie und Teile, dass im Berichtszeitraum eine Marge von 50,4 % (plus 120 Basispunkte) erzielte.

Im Gesamtjahr sieht der Analystenkonsens den Gewinn je Aktie bei 11,21 USD nach 9,98 USD im Vorjahr. 2020 sollen daraus 12,23 USD werden und 2021 dann 14,95 USD. Auf letztgenannter Basis würde sich das geschätzte KGV im einstelligen Bereich bewegen. Das ist nicht nur optisch niedrig, sondern bewegt sich auch klar unter dem 5-Jahresdurchschnitt, den CFRA mit 12,3 angibt. Dabei ist sicherlich auch ein Bewertungsabschlag einzukalkulieren, der sich daraus ergibt, dass viele Marktteilnehmer die Konjunktur eher am Ende eines normalen Zyklus wähnen. Und das Automobil-Einzelhandelsgeschäft gilt nun einmal als anfällig bei einem wirtschaftlichen Abschwung.

Enger wirtschaftlicher Schutzgraben

Um das Wachstum voranzutreiben, tätigt die Gesellschaft auch immer wieder opportunistische Akquisitionen, Der Vorstand erklärt dazu, durch den Kauf und den Aufbau starker Unternehmen, die ihr Potenzial noch nicht ausgeschöpft haben, generiere man erhebliche Cashflows bei gleichzeitig geringer Verschuldung. Operative Exzellenz werde erreicht, indem man sich auf die Kundenzufriedenheit konzentriert und proprietäre Leistungsmessungen einsetzt, um Marktanteile und Rentabilität zu steigern. In diesem Jahr hat man bisher Filialen mit Umsätzen im Volumen von 800 Mio. USD erworben.

Das betriebene Geschäftsmodell an sich bezeichnen die Analysten beim US-Finanzdienstleister Morningstar nicht zuletzt auch deshalb als stark, weil Lithia der einzige große börsennotierte Händler sei, der sich auf den ländlichen Markt konzentriert. Diese Märkte seien für die größeren öffentlichen Händler unattraktiv, da ihre Managementteams kein Interesse an kleinen Städten haben und sie über einen Import- und Luxusmarkenmix verfügten, der für den suburbanen Markt günstiger sei. Hinzu kämen Kostenvorteile und immaterielle Vermögenswerte. Zusammengefasst ergibt sich daraus laut Morningstar ein enger wirtschaftlicher Schutzgraben, der im Wettstreit mit der Konkurrenz hilft.

Tägliche DAX-Analyse zum 18.11.2019: Enge Handelsspanne legt Basis für Breakout

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 18.11.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 13.230 Punkte). Unsere Einschätzung:

  • Handelsspanne seit sieben Tagen zwischen 13.110 Punkten und 13.309 Punkten
  • Aufwärtstrend weiterhin intakt
  • Long mit Zielzone bei 13.600 Punkten (Widerstand 2)
  • Vorschlag für ein LONG-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF6JQT)

DAX-Analyse zum 18. November 2019 per Video

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Erstes Ziel bei 13.312 Punkten lokalisiert
Durchwachsene ökonomische Indikatoren aus den USA und die Unsicherheit im Handelskonflikt zwischen der USA und China haben die Kursentwicklung am Freitag erneut belastet. So schwankt das Börsenbarometer bereits seit rund zwei Wochen in einer Seitwärtsrange zwischen 13.110 Punkten und 13.309 Punkten. Erst wenn diese Seitwärtsbewegung verlassen wird, dürfte sich eine neue Kursdynamik entfalten können. Zum Wochenauftakt sieht es allerdings noch nicht danach aus, als würde ein neuer Trendschub einsetzen. Das Telefonat vom Samstag zwischen dem chinesischen Vize-Ministerpräsidenten Liu He und dem US-Finanzminister Steven Mnuchin sowie dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer hat den Marktteilnehmern nicht die erhofften neuen Erkenntnisse im Handelskonflikt zwischen den beiden Konfliktparteien gebracht. Für den DAX könnte dies bedeuten, dass die untergeordnete Seitwärtsbewegung heute erneut forciert wird. Erst wenn neue bullische Tendenzen erkennbar werden, dürfte ein Trendschub in Richtung des 52 Wochenhochs einsetzen. Die erste markante Distributionszone dieser Aufwärtsbewegung liegt marginal über dieser Kursmarke bei 13.312 Punkten (Widerstand 1). Dieses Kursniveau lokalisiert das Hoch vom 30. Januar 2018. Ein Breakout über diese charttechnische Hürde könnte Anschlusskäufe bis zum Allzeithoch bei 13.600 Punkten (Widerstand 2) zur Folge haben. Es wurde am 23. Januar 2018 im Chartbild etabliert. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,1% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 12.987 Punkte (Unterstützung 2) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Bullen sammeln Kraft für nächsten Trendschub

In den letzten vier Wochen hat der DAX bereits drei kurzfristige Seitwärtsbewegungen im Chartbild etabliert. Diese wurden durch Gap Ups vom 24. Oktober und 04. November nach oben verlassen. Die seit dem 07. November intakte Kursstabilisierung dürfte ebenfalls zeitnah mit einem Gap Up nach oben verlassen werden, wodurch sich eine neue Aufwärtswelle entfalten könnte. Als Bestätigung für diese Trendfortsetzung fungiert die Nähe zum 52 Wochenhoch. Sie sorgt dafür, dass Trendfolger temporäre Korrekturbewegungen schnell wieder auffangen.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Doji“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 55%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Sobald ein neuer Trendschub im Kursverhalten des deutschen Börsenbarometers erkennbar wird, dürften die Bullen die Kursentwicklung in Richtung 13.312 Punkten (Widerstand 1) führen. Dort befindet sich das Verlaufshoch vom 30. Januar 2018, welches bis heute nicht mehr berührt wurde. Erst in der vergangenen Woche scheiterte ein Breakout-Versuch nur 3 Punkte unter dieser Kursmarke. Ein zweiter Angriff könnte zu einem nachhaltigen Ausbruch führen. Die Aufwärtsbewegung könnte anschließend wiederum bis in Richtung 13.600 Punkten (Widerstand 2) ausgedehnt werden. Das dort liegende Allzeithoch wurde am 23. Januar 2018 berührt. Nach der Berührung begann eine rund elfmonatige Korrekturbewegung. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 11.564,22 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF6JQT)* mit einem Basispreis von 11.564,22 Punkten. Der Hebel liegt am 18.11.2019 um 07:15 Uhr bei 7,85. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.987 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Verkaufssignal in Slow Stochastik belastet Aufwärtstrend

Nachdem die Marktteilnehmer am 12. November ein neues 52 Wochenhoch bei 13.309 Punkten getriggert haben, hat das Kaufinteresse nachgelassen. Diese bearishe Tendenz wird durch das seit dem 08. November intakte Verkaufssignal in der Slow Stochastik bestätigt. Sollte der Verkaufsdruck weiter zunehmen, könnte eine Abwärtsspirale entstehen. Diese wäre durch sich ausdehnende Kursverluste geprägt, welche den mittelfristigen Aufwärtstrend gefährden könnten.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Doji“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 47%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Momentan visiert der DAX wieder das erste Support-Level bei 13.110 Punkten (Unterstützung 1) an. An diesem Kursniveau konnte er sich zuletzt am 06. November stabilisieren. Ein Pullback in Richtung dieses Haltebereichs könnte die Aufwärtsbewegung auf die Probe stellen und eine Trendwende vorbereiten. Diese wird vollzogen, sobald die charttechnische Unterstützung auf Tagesschlusskursbasis unterschritten wird. Sobald die Bären diesen Teilerfolg verzeichnen konnten, dürfte die Abwärtsbewegung auf das Hoch vom 28. Oktober bei 12.987 Punkten (Unterstützung 2) zusteuern. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 14.777,9 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF8ML1)* mit einem Basispreis von 14.777,9 Punkten. Der Hebel liegt am 18.11.2019 um 07:15 Uhr bei 8,55. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Barriere bei 13.600 Punkten steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

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Hinweis: Dies ist ein Werbebeitrag!

Chartanalyse Boeing: Der Flugzeug-Gigant hebt bald wieder ab!

Hallo Trader,

heute möchte ich euch auf die Aktie des US-Flugzeugbauers Boeing aufmerksam machen. Nach zwei Flugunglücken mit der 737 MAX ist der Luftfahrt-Riese in eine schwere Krise geraten. Seit März gilt für diesen Maschinentyp ein weltweites Flugverbot. Die 737 MAX sollte Boeing einen Vorteil im Wettbewerb mit Airbus im Kurzstreckenverkehr bringen. Boeing hat nun einen Zeitplan für die Wiederaufnahme der 737 MAX Auslieferungen vorgelegt.

Die 737 MAX fliegt wieder

Laut Boeing erwartet man die Flugfähigkeitsbescheinigung durch die Aufsichtsbehörde FAA noch in diesem Quartal. Erst wenn die Zertifizierung der aktualisierten Kontrollsoftware und die Bestätigung der aktualisierten Trainingsanforderungen vorliegen, darf die 737 MAX wieder abheben. Somit könnten die Auslieferungen im Dezember beginnen. In den USA soll die 737 MAX dann ab Jänner 2020 wieder fliegen.

Burggraben trotz Krise 

Die 737 MAX ist sparsamer als die Airbus Konkurrenz und auch leiser. Das hilft Kerosinkosten und Flughafengebühren sparen. Flughäfen wie zum Beispiel Amsterdam, haben nach Lärm abgestufte Tarife. Airlines sind oft auf eine Flugzeug Marke ausgerichtet. Wenn eine Organisation ein „Boeing-Unternehmen“ ist, macht ein Wechsel zu Airbus meist wenig Sinn. Die gesamte Organisation, die Mitarbeiter und Piloten sind auf Boeing ausgerichtet und ausgebildet.

Kleiner, leichter und flexibler

Der Markt konzentriert sich zunehmend auf Maschinen mit Kapazitäten um die 200 Personen. Die Fluggäste heute haben lieber zwei Flüge zu unterschiedlichen Zeiten. Daher sind große Maschinen nicht mehr in Mode. Bei den Flugkosten schlägt der Treibstoff mit rund einem Drittel zu Buche. Wegen ihres geringen Verbrauchs wurde die 737 MAX zum Renner. Boeing ist aber nicht nur in der zivilen Luftfahrt ein Gigant, sondern auch im militärischen und im Raumfahrtbereich.

Sehen wir uns nun den Wochenchart von Boeing (BA) an:

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Die Boeing-Aktie läuft seit 2018 in einer Seitwärtsrange. Ihr Allzeithoch erreichte die Aktie bei 446 USD, fiel danach aber wieder in die Range zurück. Wenn die Aktie über 393 USD ausbricht, möchte ich sofort informiert werden. Dazu lege ich mir einen Alarm direkt in den Chart. 

Das TraderFox System informiert mich zuverlässig in Echtzeit per Push Notifications am Handy oder per E-Mail, sollte die Alarmlinie nach oben durchbrochen werden.

Liebe Trader, ich wünsche euch noch viele erfolgreiche Trades.

Bis zur nächsten spannenden Story,

Wolfgang Zussner

Tipp: Registriert euch kostenlos auf https://www.traderfox.de für das TraderFox Trading-Desk, um Kursalarme im Chart einzurichten und diese dann per Email oder per Push-Notification zu erhalten.

Depot auf Allzeithoch, Cisco Systems bei -18%, was ist da los?

Die Aktie von Cisco Systems (CSCO) notiert derzeit mit -18% als Schlußlicht in meinem QualitInvest-Depot. Die Aktie ist Bestandteil der Strategie “Dividenden-Champions Defensive”. Somit ist es für mich Grund genug, genauer hinzusehen. Denn fallende Kurse bedeuten steigende Dividendenrenditen.

Das Unternehmen hat seine eigenen Gewinnziele erst diese Woche wieder kürzen muüssen. So erwartet man nur noch $0,75 bis $0,77 Gewinn für das kommende Quartal. Erwartet wurden $0,79. Der Preis der Aktie hat nun in den letzten 6 Monaten zweimal mit einem Gapdown eröffnet und sich seit den Hochs um fast 25% verbilligt. Bei einer zu erwartenden Dividende von $1,44 ergibt sich derzeit eine Rendite von 3,2%.

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Was ist da los? Hat Cisco strukturelle Probleme, die das Unternehmen für die nächsten Jahre in eine kritische Situation bringen können? Oder was könnte passieren, dass die Erwartungen wieder erfüllt oder sogar übertroffen werden können? Gibt es neue Produkte, Dienstleistungen, Märkte oder ähnliches, welche der Firma wieder mehr Gewinn bringen kann? (Dieser Fragenkatalog ist eigentlich bei jeder Analyse der gleiche.)

Während man die zukünftigen Gewinnziele reduzierte, hat man für das abgeschlossene Quartal jedoch sehr gute Zahlen geliefert, die am oberen Ende der Ewartungen lagen. Laut CEO Chuck Robbins macht man die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den konservativen Ausblick verantwortlich. Man spüre die bremsenden Auswirkungen von Handelskrieg und Brexit. Der Wandel von einem Hardwareanbieter zu einem Software- und Dientsleistungsanbieter sei aber weiterhin voll im Gange. Man stehe zum Ende des Jahres 2019 genau da, wo man mit dem Unternehmen hin will. Cisco steckt also mitten in der “Digitalen Revolution”. Und das beduetet: der Vertrieb von digitalen Güter bedeutet stets eine deutlich bessere Marge, als der Verkauf von Hardware. Insgesamt ist bei Cisco alles auf Umsatz-, Gewinn- und Margensteigerung ausgerichtet. Zum Ende des Jahres 2020 plant Cisco 30% der Umsätze aus dem Verkauf von Software und Dienstleistungen zu erzielen.

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Somit ist die Aktie von Cisco Systems eher ein Kandidat für deutlich bessere Zeiten, wenn sich die Rahmenbedingungen wieder bessern. Angenommen Trump schafft nun endlich einen Deal mit China, der in Zukunft (also nach seiner Präsidentschaft) auch Bestand hat, dann sollte sich die Bewertung des Unternehmens auch wieder erholen können.

Mal sehen, ob Cisco nach der nächsten Umschichtung zum Jahreswechsel auch weiterhin zur Strategie “Dividenden-Champions Defensive” gehören wird. Aufgrund der bisherigen Zahlen ist eigentlich davon auszugehen! Das QualitInvest-Depot notiert weiter am Allzeithoch!