Chartanalyse Alphabet: Wie geht es nach dem Kurssprung weiter?

Hallo Trader,

heute möchte ich euch die mit 832 Mrd. USD kapitalisierte Aktie von Alphabet vorstellen. Der Mutterkonzern von Google veröffentlichte am 25.07. nach Börsenschluss seine Quartalszahlen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 19% auf 38,9 Mrd. USD. Beim Quartalsgewinn wurden 9,95 Mrd. USD erreicht. Mit 32,6 Mrd. USD machen die Werbeerlöse von Google den größten Teil des Geschäftes aus. Aber auch der Hardware-Bereich wächst – der Umsatz der Pixel-Smartphones wurde von 4,4 auf 6,2 Mrd. USD gesteigert. Die Aktie reagierte mit einem rund 10 prozentigen Kurssprung nach oben. Alphabet verfügt laut Berichten der Financial Times über Barreserven von 117 Mrd. USD. Der Internet-Gigant investiert weiter in zusätzliche Mitarbeiter im Cloud-Geschäft, bei YouTube und beim maschinellen Lernen um seine Abhängigkeit von den Werbeerlösen zu reduzieren. Ein Teil des Cash-Bestandes könnte der Konzern auch für Aktienrückkäufe und eine Dividenden-Ausschüttung verwenden. Anleger dürften wieder Vertrauen in das Management und das zukünftige Wachstum gefunden haben.

Werfen wir zuerst einen kurzen Blick auf den Monatschart von Alphabet (GOOGL):

alphabet-month

Die Aktie von Alphabet läuft seit 2010 wie an der Schnur gezogen in einem Trendkanal nach oben. Die obere Trendkanalbegrenzung wurde in der Vergangenheit immer wieder angelaufen. Alphabet könnte aus charttechnischer Sicht nach einer möglich Überwindung des Allzeithochs bei rund 1.300,- USD, langfristig gute Chancen haben bis ca. 1.600,- USD zu steigen.

Sehen wir uns nun den Tageschart von Alphabet (GOOGL) an:

alphabet-daily

Die Aktie von Alphabet hat gerade die kurzfristige Abwärtstrendlinie nach oben durchbrochen. Nun könnte ein Rücksetzer in den Bereich der Unterstützungslinie erfolgen, bevor die Aktie wieder nach Norden dreht. Ich lege mir bei ca. 1.205,- USD einen Alarm direkt in den Chart, damit ich sofort informiert werde, wenn Alphabet wieder nach oben will. Das TraderFox System informiert mich zuverlässig in Echtzeit per Push Notifications am Handy oder per E-Mail, sollte die Alarmlinie nach oben durchbrochen werden.

Liebe Trader, ich wünsche euch noch viele erfolgreiche Trades.

Bis zur nächsten spannenden Story,

Wolfgang Zussner

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Soros setzt auf einen Cybersecurity-Spezialisten

Der umstrittene US-Investor George Soros war im vergangenen Q2-2019 wieder auf Einkaufstour. Bekannt ist er ja besonders auch für Untergangs-szenarien und große Leerverkaufspositionen. Nun scheint er für die kommenden Monate wieder etwas bullischer zu werden. Das zeigt ein Blick in sein aktuelles Depot. Mit einer neuen Beteiligung bei Symantec Corp. kauft er sich nun auch bei einem Spezialisten gegen Cyberbedrohungen ein.

Quantum Funds auf Einkaufstour
28 neue Engagements wurden in den letzten Monaten gestartet. Dabei wurden gleichermaßen Einzeltitel als auch ETFs eingekauft. Die Gesamtzahl der Beteiligungen beläuft sich momentan auf 133 Stück. Sein bedeutendster Neuerwerb ist eine Long-Position auf den NASDAQ. Mit einem Wert von 218 Mio. USD macht diese 5,61 % des gesamten Portfolios aus. Seine Shortposition beim S&P 500 lässt er allerdings unverändert. Dies ist mit knapp 8,5 % seine 3. größte Investition. Auf Rang 1 liegt mit 19,5 % bzw. 756 Mio. USD die Liberty Broadband Corp. Dahinter folgt VICI Properties mit 11,7 % auf dem 2. Platz. Neue Titel sind ansonsten Alphabet, eBay, Vulcan Materials, Colgate-Palmolive und auch die Symantec Corp. Bei letzterer kauft er Anteile von 40,4 Mio. USD. Dies entspricht 1,04 % des gesamten Anlagevermögens von i.H.v. 3,88 Mrd. USD. Auch andere Hedgefonds wie der Starboard Value LP greifen gerade ordentlich zu. Hier wurden die Anteile von 6,1 % auf 7,1 % erhöht. Dies sorgt zusätzlich für Aufmerksamkeit. Das Q/Q-Turnover von Soros beläuft sich auf 22 %. Auch auf der Verkaufsseite ist einiges geschehen. Dort fliegen u. a. Adobe, Comcast, Intuit, Netflix, Microsoft, etc. aus dem Depot.

Symantec ist die Nummer 1 der Welt
Das US-Unternehmen Symantec ist mit einem Börsenwert von etwa 15 Mrd. USD auf. Dieses ist ein Spezialist auf dem Gebiet der Cybersecurity und war mit seinen Norton Antivirus-Produkten lange Zeit nur als Anbieter für Privatkunden bekannt. Die durch die fortschreitende Digitalisierung zunehmenden Risiken im Geschäftsbereich wurden jedoch rechtzeitig erkannt, wodurch das Produkt-
portfolio in den letzten Jahren kontinuierlich aufgebessert wurde. Um die Vorherrschaft weiter auszubauen, erfolgten mehrere Übernahmen wie auch der Kauf von Lifelock im Jahr 2017. Hiermit holte sich der Konzern einen führenden Anbieter gegen Identitätsdiebstähle ins Team. Im Februar des heurigen Jahres erfolgte die Akquisition von Luminate Security, einem Spezialisten für Secure Access Cloud-Technologien. Die Leistungsfähigkeit der Cyber Defense-Plattform von Symantec konnte dadurch wesentlich verbessert werden. Dies ist ein wichtiger Schritt, da sich die Arbeitsprozesse und auch die archivierten Daten immer mehr in die Cloud-Umgebungen verlagern. Weitere Bereiche sind E-Mail-Sicherheit und Data Loss Protection wo Symantec von Forrester als führender Anbieter hervorgehoben wurde sowie auch Secure Web Gateway, Managed Security Services, Endpoint Security. In diesen Bereichen bezeichnet Gartner den Konzern als den weltweiten Leader. Besonders hilfreich sind auch die hochwertigen Adcances Threat Proteciton-Lösungen, die mithilfe von mehrschichtigen Technologien zur Prävention, Erkennung und auch Analyse von etwaigen Bedrohungen dienen. Auswertungen erfolgen hier nicht nur zum aktiven Schutz, sondern auch zur Weiterentwicklung bzw. Optimierung der Sicherheit. Bedient werden Kunden aus sämtlichen Branchen wie Automobil-
industrie, Bildungswesen, Finanzdienstleister, industrielle Steuerungssysteme, Einzelhandel, u. v. m. Zuletzt gab es konkrete Gespräche mit Broadcom. Der Konzern hatte bereits die Finanzierung für den Kauf von Symantec gesichert. Nun wurde das Vorhaben allergings wieder fallengelassen. Dies erklärt auch die zuletzt sprunghaften Kursbewegungen.

Mobile Endgeräte sind eine Schwachstelle
Da vor allem auch der Andrang bei mobilen Geräten immer weiter zunimmt, hat sich Symantec auch auf die Gebiete rund um Smartphones, Tablets und Laptops spezialisiert. Diese sorgen in der Regel für ein erhöhtes Angriffsrisiko, indem diese als Schwachstellen für den Zugriff auf Netzwerke ausgenutzt werden. Angriffe auf mobile Endgeräte führten im vergangenen Jahr bei etwa 25 % aller Unternehmen zu Datenverlusten und Systemausfällen. Da über diese auch vermehrt digitale Banking-Lösungen von den Konsumenten genutzt werden, verstärkte sich Symantec mit ID Analytics, einem führenden Anbieter von Kredit- und Betrugsrisikolösungen. Insgesamt greifen schon mehr als 50 Mio. Menschen auf die Norton- und LifeLock-Produktsuiten zurück.

Die Quartalszahlen sorgen für Auftrieb
Die Ergebnisse des Q1-2020 waren mehr als überzeugend. Der Gesamtumsatz stieg um 7,4 % auf 1,25 Mrd. USD an und lag deutlich über den Prognosen von 1,19 Mrd. USD. Das EPS stieg um 30,3 % auf 0,43 USD je Aktie (Konsens: 0,32 USD). Angekündigt wurden für das laufende Geschäftsjahr nun auch Restrukturierungsmaßnahmen. Die Produktivität soll verbessert und der weltweite Personalbestand um etwa 7 % reduziert werden. Bestimmte Einrichtungen und Rechenzentren sollen verkleinert oder geschlossen werden. 100 Mio. USD soll das Vorhaben kosten, wobei 75. Mio. auf Abfindungskosten und 25 Mio. auf Standortschließungen zurückfallen. Für das Q2 rechnet das Management nun mit einem EPS zw. 0,40 – 0,44 USD je Aktie (Konsens: 0,42 USD) und einem Umsatz von 1,155 – 1,205 Mrd. USD (Konsens: 1,19 Mrd. USD). Das KGV20e liegt momentan bei etwa 14.

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Mit dem Aufwärts-Gap nach den überzeugenden Q2-Zahlen konnte der GD 200 nun nachhaltig zurückerobert werden.

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Verantwortlicher Redakteur: Andreas Zehetner, Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte. Der Autor dieses Artikels besitzt derzeit keine Aktien, die im Artikel erwähnt werden. Sollte der Autor in den nächsten 24 Stunden eine Position in der Aktie aufbauen, gilt ab dem Zeitpunkt der Positionseröffnung folgende Haltefrist: Keine.

Tägliche DAX-Analyse zum 21.08.2019: Kursentwicklung am GD 200 im Fokus

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 21.08.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 11.658 Punkte). Unsere Einschätzung:

  • Charttechnischer Hammer vom Donnerstag wurde bestätigt
  • Stabilisierung in der Kursregion des GD 200
  • Slow Stochastik weist Kaufsignal aus
  • Long mit Zielzone bei 11.856 Punkten (Widerstand 2)
  • Vorschlag für ein Long-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DDX2QG)

DAX-Analyse zum 21. August 2019 per Video

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Distributionszone bei 11.766 Punkten
Ein Wachstum bei den deutschen Erzeugerpreisen im Monat Juli hat dem DAX am Dienstagmorgen weiteren Aufwärtsschwung verliehen. Dieser Impuls hat die Kursentwicklung bis zum Verlaufshoch vom 14. August bei 11.766 Punkten (Widerstands 1) steigen lassen, bevor die Marktteilnehmer erneut zu Positionsschließungen neigten. Eine drohende Regierungskrise in Italien hat an den Märkten für Zurückhaltung gesorgt. Wie bereits am Vortag ist es den Bullen nicht gelungen, dieses Kursniveau nachhaltig zu überschreiten. Stattdessen führte die Korrekturbewegung den Index wieder bis an den GD 200 bei 11.659 Punkten heran. Nachdem dieses Support-Level kurzzeitig unterschritten wurde, konnte eine neue Aufwärtsbewegung eingeleitet werden. Für den heutigen Handelstag müssen die bullischen Tendenzen, welche durch das intakte Kaufsignal der Slow Stochastik sowie die Nähe zum GD 200 geliefert wurden, durch Anschlusskäufe bestätigt werden. Das erste Ziel der Aufwärtsbewegung besteht darin, die Hürde bei 11.766 Punkten nachhaltig zu überwinden. Nach dem charttechnischen Ausbruch über diese Barriere kann das Verlaufshoch vom 09. August bei 11.856 Punkten (Widerstand 2) anvisiert werden. Es notiert in unmittelbarer Nähe zu GD 20, welcher momentan bei 11.894 Punkten liegt. Der gleitende Durchschnitt dürfte den Verkaufsdruck kurzfristig ebenfalls erhöhen. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,1% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 11.017 Punkte (Unterstützung 2) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Bärenfalle schnappt zu

Am Dienstag konnte der DAX den zweiten Handelstag in Folge in der Kursregion des GD 200 bei 11.659 Punkten schließen. Temporär ist der Index zwar unter dieses Kursniveau und sogar unter das Vortagestief gefallen, wodurch die Bären eine Bestätigung für weitere Kursverluste erhalten haben, doch dieser Rücksetzer sollte sich als Bärenfalle erweisen. Statt den Verkaufsdruck zu erhöhen, haben die Marktteilnehmer neue Long-Positionen aufgebaut. Die Folge war ein Kursanstieg, welcher sich bis zum Handelsende vollzogen hat. Das bestätigende Kaufsignal der Slow Stochastik ist weiterhin intakt. Es sollte die bullisch orientierten Investoren in ihrer Handelsentscheidung für die kommenden Tage bestärken.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Hammer“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 73%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Das Ziel für den heutigen Handelstag wird es sein, die durch das Tageshoch vom 14. August bei 11.766 Punkten (Widerstand 1) gegebene charttechnische Barriere erneut anzuvisieren. Im dritten Anlauf könnte der nachhaltige Ausbruch über diese Distributionszone gelingen, wodurch Anschlusskäufer in den Markt strömen sollten. Diese wiederum könnten die Kursentwicklung dann bis in Richtung des Verlaufshochs vom 09. August bei 11.856 Punkte (Widerstand 2) führen. Nur 39 Punkte über dieser charttechnischen Hürde liegt der GD 20, welcher den Verkaufsdruck bei seiner Berührung ebenfalls erhöhen könnte. Damit eine mittelfristige Trendwende vollzogen werden kann, ist es allerdings unabdingbar, auch diese Hürde nachhaltig zu durchstoßen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.043,84 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDX2QG)* mit einem Basispreis von 10.043,84 Punkten. Der Hebel liegt am 21.08.2019 um 07:15 Uhr bei 7,32. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 11.017 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Niedrigeres Hoch als Ausgangsbasis für Abwärtswelle 

Mit der Kursentwicklung vom Dienstag haben die Bären die Ausgangsbasis für eine neue Abwärtswelle gelegt. Die Distributionszone bei 11.766 Punkten wurde auf Tagesschlusskursbasis nicht überwunden. Sollte heute der Verkaufsdruck zunehmen, wäre das gestrige Hoch bei 11.768 Punkten ein niedrigeres lokales Maximum, als das vorherige vom 09. August bei 11.856 Punkten. Diese Situation entspricht einem intakten Abwärtstrendszenario mit fallenden Hochs. Als nächster Schritt muss in den kommenden Handelstagen die Abwärtswelle in Richtung des letzten Verlaufstiefs geführt werden.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Hammer“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 41%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Das Short-Szenario geht von einem nachhaltigen Unterschreiten des GD 200 bei 11.659 Punkten aus. Erst wenn diese charttechnische Stütze signifikant auf Tagesschlusskursbasis unterschritten wurde, kann eine Erhöhung des Verkaufsdrucks resultieren. Dieser dürfte den Index als erstes bis zur Kursmarke von 11.302 Punkten (Unterstützung 1) führen. Dort liegt das Tagestief vom 26. März, welches zuletzt am 15. August getestet wurde. Zwar konnte das Kursniveau temporär unterschritten werden, doch bis zum Börsenschluss wurde es wieder erfolgreich verteidigt. Erst ein dauerhaftes Unterschreiten könnte die Verkaufswelle auf neue Verlaufstiefs befördern. Der zweite markante charttechnische Support befindet sich anschließend am lokalen Minimum vom 15. Februar bei 11.017 Punkten (Unterstützung 2). An dieser Kursmarke wäre anschließend eine weitere technische Gegenreaktion im mittelfristigen Abwärtstrend vorstellbar. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 13.273,99 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF4G85)* mit einem Basispreis von 13.273,99 Punkten. Der Hebel liegt am 21.08.2019 um 07:15 Uhr bei 6,97. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über 11.856 Punkte steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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Chartanalyse Alibaba: Starker Quartalsbericht und Kaufsignal!

Hallo Trader,

heute möchte ich euch die mit 460 Mrd. USD kapitalisierte Alibaba Group vorstellen. Alibaba veröffentlichte am letzten Donnerstag seine Zahlen zum ersten Quartal 2019. Der Umsatz wuchs um 42 Prozent von 81 Mrd. Yuan (10,35 Mrd. EUR) im Vorjahr auf 115 Mrd. Yuan (14,69 Mrd. EUR). Den Gewinn konnte der Internet-Riese von 8,7 Mrd. Yuan (1,11 Mrd. EUR) auf 21,3 Mrd. Yuan (2,72 Mrd. EUR) mehr als verdoppeln. Möglich machte dies laut Konzernchef Daniel Zhang unter anderem die gestiegene Nutzerzahl. Die Zahl der aktiven Nutzer stieg von März mit 654 Millionen auf bereits 674 Millionen aktive Nutzer im Juni. Alibaba konnte pro Kunde auch mehr Umsatz machen. Allein bei den Cloud-Diensten stiegen die Erlöse um 66 Prozent. Laut eMarketer hat Alibaba einen Anteil von 55,9% am chinesischen E-Commerce-Markt. Taobao und Tmall sind hier die wichtigsten Marktplätze der Alibaba-Plattform. Alibaba generiert seine Einnahmen aus den Transaktionsgebühren seiner Marktplätze. Es gibt kein Lager- und Logistik-Risiko. Dies sollte Alibaba auch weiterhin eine hohe Profitabilität garantieren. Die chinesische Mittelschicht soll laut Berechnungen von Zukunftsforschern von ca. 10% der Bevölkerung im Jahr 2017 auf rund 35% bis 2030 wachsen. Ein Großteil dieser Bevölkerungsschicht wird wohl Kunde bei Alibaba werden. Auch wird der Konzern weiter in neue Länder expandieren um so weiteres Umsatzwachstum zu generieren. Das Unternehmen kündigte gerade ein Aktienrückkauf-Programm an. In den nächsten zwei Jahren will Alibaba eigene Anteile im Wert von 6 Mrd. USD zurückkaufen. Die Verlangsamung der chinesischen Wirtschaft und der anhaltende Handelskrieg bremsten in der Vergangenheit die Kursentwicklung des E-Commerce Giganten. Wenn es zu positiven Signalen aus der chinesischen Wirtschaft und einer Einigung im Handelskrieg käme, könnte dies der Katalysator für weiter steigende Kursnotierungen sein.

Sehen wir uns nun Alibaba (BABA) im Tageschart an:

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Die Aktie von Alibaba befindet sich seit dem Allzeithoch bei rund 211,- USD in einer Korrekturbewegung. Aktuell notiert die Aktie über der 50-Tagelinie und hat die kurzfristige Abwärtstrendlinie nach oben durchbrochen. Die Widerstandszone dient nun als Unterstützungsbereich. Ein Rücksetzer in den Bereich der Abwärtstrendlinie wäre unproblematisch. Ich lege mir bei ca. 179,- USD einen Alarm direkt in den Chart, damit ich sofort informiert werde, wenn Alibaba weiter nach oben will. Das TraderFox System informiert mich zuverlässig in Echtzeit per Push Notifications am Handy oder per E-Mail, sollte die Alarmlinie durchbrochen werden.

Liebe Trader, ich wünsche euch noch viele erfolgreiche Trades.

Bis zur nächsten spannenden Story,

Wolfgang Zussner

Tipp: Registriert euch kostenlos auf https://www.traderfox.de für das TraderFox Trading-Desk, um Kursalarme im Chart einzurichten und diese dann per Email oder per Push-Notification zu erhalten.

Tägliche DAX-Analyse zum 20.08.2019: Bullen erobern GD 200 zurück

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 20.08.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 11.723 Punkte). Unsere Einschätzung:

  • Charttechnischer Hammer vom Donnerstag wurde bestätigt
  • GD 200 auf Tagesschlusskursbasis überschritten
  • Slow Stochastik triggert Kaufsignal
  • Long mit Zielzone bei 11.856 Punkten (Widerstand 2)
  • Vorschlag für ein Long-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DDX2QP)

DAX-Analyse zum 20. August 2019 per Video

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Verlaufshoch bei 11.856 Punkten im Visier
Ein kraftvolles Gap Up hat den DAX am Montag um +0,9% fester in die neue Woche starten lassen. Dieser dynamische Kursanstieg hat dafür gesorgt, dass mehrere bullische Bestätigungen generiert wurden. Zum einen konnte der wichtige GD 200 bei 11.658 Punkten überschritten werden und zum anderen wurde ein neues Kaufsignal in der Slow Stochastik ausgelöst. Bis zum Börsenschluss ist es den Marktteilnehmern gelungen, die Kursentwicklung über dem GD 200 zu stabilisieren, was ebenfalls eine bullische Tendenz ist. Kurzfristig gehen wir deshalb von einer Fortführung der Erholungsbewegung aus. Sie findet ihre erste markante Distributionszone am Hoch vom 14. August bei 11.766 Punkten (Widerstand 1). Sollte diese charttechnische Barriere nachhaltig überschritten werden, können Anschlusskäufe den Index in Richtung des letzten Verlaufshochs vom 09. August bei 11.856 Punkte (Widerstand 2) führen. Erst wenn diese Hürde nachhaltig überschritten wird, kann sich auch das mittelfristige Chartbild ein wenig aufhellen. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,1% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 11.017 Punkte (Unterstützung 2) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Slow Stochastik triggert bestätigendes Kaufsignal

Am gestrigen Montag konnten die Bullen einen wichtigen Schritt in Richtung mittelfristiger Trendwende gehen. Sie haben die Kursentwicklung über den GD 200 bei 11.658 Punkten geführt und durch diesen Kursanstieg zugleich ein Kaufsignal in der Slow Stochastik ausgelöst. Diese Stärke muss heute durch Anschlusskäufe bestätigt werden.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Hammer“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 73%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Damit die Aufwärtsbewegung in den kommenden Handelstagen fortgesetzt werden kann, muss am heutigen Handelstag ein erneuter Angriff auf das Hoch vom 14. August bei 11.766 Punkten (Widerstand 1) eingeleitet werden. Am Montag ist der DAX kurz vor dem Erreichen dieser Barriere nach unten gedreht. Wenn es den Bullen gelingt, die Hürde im zweiten Versuch zu überschreiten, dann könnte die Erholungsbewegung neue Käufer in den Markt ziehen. Diese könnten den deutschen Leitindex dann wiederum bis in Richtung des Verlaufshochs vom 09. August bei 11.856 Punkten (Widerstand 2) befördern. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.255 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDX2QP)* mit einem Basispreis von 10.255 Punkten. Der Hebel liegt am 20.08.2019 um 07:15 Uhr bei 8,03. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 11.017 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Bären bereiten neue Abwärtswelle vor 

Die Bären mussten zum Wochenauftakt einen Rückschlag hinnehmen, weil der DAX bullische Divergenzen aufgebaut hat. Neben einem Kaufsignal in der Slow Stochastik hat dabei auch das Überwinden des GD 200 bei 11.658 Punkten den Bären zugesetzt. Sollte es heute allerdings gelingen, erneut Verkaufsdruck aufzubauen und den Index unter den GD 200 zu drücken, dann könnte in den kommenden Handelstagen eine neue Abwärtswelle eingeleitet werden. Diese dürfte zunächst zu einem Gap Closing führen und anschließend neue Tiefs anvisieren.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Hammer“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 41%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Das erste markante charttechnische Support-Niveau liegt am Verlaufstief vom 26. März bei 11.302 Punkten (Unterstützung 1). In der letzten Woche wurde es bereits temporär unterschritten, konnte bis zum Handelsende allerdings erfolgreich verteidigt werden. Sollte dieser Haltebereich bei einer erneuten Verkaufswelle nachhaltig unterschritten werden, könnte dies zu einer Beschleunigung der Abwärtswelle bis zum Tief vom 15. Februar bei 11.017 Punkten (Unterstützung 2) führen. An dieser Kursmarke wäre anschließend eine weitere technische Gegenreaktion im mittelfristigen Abwärtstrend vorstellbar. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 13.085,9 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF4G83)* mit einem Basispreis von 13.085,9 Punkten. Der Hebel liegt am 20.08.2019 um 07:15 Uhr bei 8,37. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über 11.856 Punkte steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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Omega Advisors möchte von Kreditvergaben profitieren

Der Wall Street Guru Leon Cooperman hat sich bereits zur Ruhe gesetzt. Sein Vermächtnis besteht aber weiterhin. Im letzten Quartal kamen im Omega Advisors Hedgefonds einige spannende Aktien hinzu. Daher lohnt es sich gerade, etwas genauer in das Depot zu blicken. Zugeschlagen haben die Manager nun auch wieder bei Navient. Hierbei handelt es sich um einen führenden Anbieter von Studienkrediten, der zuletzt mit seinen Quartals-ergebnissen überzeugen konnte und mit einem KGV19e von etwa 5
sehr günstig bewertet scheint.

Cooperman sammelte seine Erfahrungen ja bei niemand geringerem als Goldman Sachs. Nachdem er sich dort einen Ruf gemacht hatte, gründete er mit Omega Advisors seinen eigenen Hedgefonds. Mit diesem konnte die Erfolgs-
geschichte fortgesetzt werden. Kleinere Rückschläge können den Guru nicht aufhalten. 2016 musste dieser bspw. eine Strafe der US-Börsenaufsicht hinnehmen, da er angeblich mit diversen Informationen unerlaubten Insider-
handel betrieben haben soll. Cooperman bestreitet diese Vorwürfe allerdings bis heute. In weiterer Folge setzte sich dieser zur Ruhe und übergab das Kommando an seine Kollegen. Im vergangenen Quartal sammelten diese wieder einige interessante Titel ein.

Überblick über den Omega Advisors Hedgefonds
Das Anlagevermögen beläuft sich nach aktuellem Stand auf etwa 1,68 Mrd. USD. 58 verschiedene Titel befinden sich momentan im Portfolio. Davon sind allein 8 in den letzten Monaten neu hinzugekommen. Zu diesen zählen Diamondback Energy, Wells Fargo & Co, Carnival, Corteva, VICI Properties, etc. Das Q/Q Turnover lag zuletzt bei 10 %. Die Position bei Navient besteht schon seit dem Q1. Nun wurden im Q2 weitere Aktien gekauft, wodurch das Engage-
ment um 230 % ausgebaut wurde. Aktien im Gesamtwert von über 22 Mio. USD besitzt Omega aktuell. Gesetzt wird generell gerne auf defensivere Sektoren. Mit 24,6 % liegen die Industrievertreter auf dem 1. Ranglistenplatz. Dahinter kommen mit 16 % die Energieerzeuger und mit 10,6 % die Finanzdienstleister.

Navient stellt Bildungsdarlehen bereit
Der US-Finanzdienstleister weist eine Marktkapitalisierung von 3,27 Mrd. USD auf und ist in den Vereinigten Staaten vor allem für die Vergabe von Krediten bekannt. Navient zählt hier zu einer ausgewählten Gruppe von Unternehmen, die für das US-Bildungsministerium Studiendarlehen an Studenten bzw. deren Eltern vergeben. Hier ist gerade eine generell hohe Nachfrage zu beobachten. Immer mehr Menschen möchten das zur Verfügung stehende Bildungsangebot nutzen, um ihre Weiterbildungs- und Karrierechancen zu verbessern. Angesichts der Veränderungen, welche durch die Digitalisierung verursacht werden, wird dies immer wichtiger, um am Arbeitsmarkt besser zu bestehen. Navient bietet seinen Kunden spezielle für Konsumenten zugeschnittene Lösungen an, mit denen die Verwaltung von Bildungskrediten möglichst effizient abgewickelt werden kann. Dies erfolgt über das Segment Bildungs-
darlehen. Obwohl der Konzern in den vergangenen Jahren mehrmals in der Kritik stand, da u. a. Kredite von verstorbenen Schuldnern bei den Verwandten eingetrieben werden sollten, konnte dies dem langfristigen Erfolg keinen Abbruch tun. Unternehmenskunden aus den Bereichen Bildung und Gesundheit sowie auch verschiedene Regierungsbehörden können zusätzlich hilfreiche Vermögensverwaltungs- und Geschäftsverarbeitungslösungen in Anspruch nehmen. Hier fungiert die Business Processing Software als Entscheidungs-
hilfe, damit sich laufende Kosten reduzieren sowie auch generierte Umsätze optimieren lassen. Angesichts der digitalen Transformation wird immer häufiger auf derartige Produkte zurückgegriffen.

Navient wirbt auch mit Konsumkrediten
Über den Geschäftsbereich Konsumkredite werden auch weitere Privatkunden angesprochen. Navient gibt an, dass sie ihren Kunden auf dem Weg zum finanziellen Erfolg zur Seite stehen wollen. Dieser Bereich spielte im vergangenen Quartal eine besonders wichtige Rolle. Gerade was den Konsum von Waren und Dienstleistungen betrifft, so spielt dies Navient gerade in die Hände. Die USA haben hohe Beschäftigungsquoten und die Bevölkerung verdient gutes Geld. Dieses wollen sie nach Möglichkeit auch gerne ausgeben. Da hier größere Anschaffungen aber trotzdem meist nur mit einem Kredit zu stemmen sind, steigt die Nachfrage zusätzlich an. Damit die Kreditschulden wieder zurückgezahlt werden können und die Kreditwürdigkeit erhalten bleibt, werden neben Kontoführungstipps auch Path to Success-Videos auf dem eigenen Youtube-Kanal angeboten. Damit kann das jüngere Publikum sehr gut angesprochen werden. Der Zahlungsausfall soll laut eigenen Angaben 35 % niedriger sein als bei anderen Anbietern.

Zahlen konnten insgesamt überzeugen
Im Q2 konnte Navient vor allem von höheren Gebühren profitieren, allerdings bremst gerade das Niedrigzinsumfeld etwas. Das EPS verbesserte sich um ganze 51 % auf 0,74 USD je Aktie. Die Erwartungen von 0,53 USD je Aktie wurden somit klar übertroffen. Während es bei den Gewinnen mit Bildungs-
krediten einen Rückschritt um 11,5 % auf 131 Mio. USD gab, konnten die Konsumkredite um ganze 28,8 % auf 85 Mio. USD zulegen. Im Bereich Business Processing bremsten höhere Ausgaben, was den Gewinn um 12,5 % auf 7 Mio. USD schmälerte. Die Umsätze stiegen bei den Government Services jedoch um 30 % auf 174 Mio. USD und bei den HealthCare Services um weitere 19 % auf 93 Mio. USD an. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen die Analysten mit einem Umsatz von 1,98 Mrd. USD und einem EPS von 2,44 USD je Aktie. Was die Aussichten betrifft sind die Experten pessimistisch. Hier werden Navient in den kommenden Jahren kaum Zuwächse zugetraut. Omega nutzte die billige Bewertung und den jüngsten Kursrückgang als Einstiegsgelegenheit.

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Die jüngsten Quartalszahlen führten zu einem Aufwärts-Gap. Momentan hat die Aktie allerdings mit der Schwäche des Gesamtmarkts zu kämpfen.

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Verantwortlicher Redakteur: Andreas Zehetner, Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte. Der Autor dieses Artikels besitzt derzeit keine Aktien, die im Artikel erwähnt werden. Sollte der Autor in den nächsten 24 Stunden eine Position in der Aktie aufbauen, gilt ab dem Zeitpunkt der Positionseröffnung folgende Haltefrist: Keine.